9 Fitness-Tracker im Sicherheitstest

Beim Test von neun beliebten Fitness-Trackern traten teils gravierende Sicherheitsmängel zutage. Computerworld zeigt, welches sportliche Gadget auch beim Datenschutz überzeugt.

» Von Stefan Bordel, «com-magazin.de» *, 13.07.2015 13:50.

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*Der Autor ist seit 2013 Volontär bei der Neuen Mediengesellschaft Ulm. Der Artikel erschien ursprünglich in unserer Schwesterpublikation «com-magazin.de».

Fitness-Armbänder liegen voll im Trend. Wie IDC prognostiziert, werden dieses Jahr weltweit wohl über 40 Millionen Tracker verkauft. Das sind bereits mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. 

Die kompakten Begleiter zeichnen sportliche Erfolge auf, helfen bei der Trainingsauswertung und sollen für anhaltende Motivation sorgen. Leider kommt dabei oft die Sicherheit der gesammelten Daten zu kurz, wie die Prüfer bei «AV-Test» festgestellt haben. Die Experten haben insgesamt neun Fitness-Armbänder miteinander verglichen und ermittelt, wie sorgfältig die Geräte mit den aufgezeichneten Daten umgehen.

In der Computerworld-Bilderstrecke werden alle Testandidaten miteinander verglichen. Mit dabei sind die Geräte «Acer Liquid Leap», «FitBit Charge», «Garmin Vivosmart», «Huawei TalkBand B1», «Jawbone Up24», «LG Lifeband Touch FB84», «Polar Loop», «Sony Smartband Talk SWR30» und «Withings Pulse Ox».

Bluetooth-Gefahr

Im Test stand zuerst die Datenübertragung vom Fitness-Armband zum Smartphone im Fokus. Dabei versuchten die Prüfer, Datensätze während des Live-Betriebs abzufangen oder auszulesen. Alle getesteten Geräte sind auf eine «Companion»-App auf dem Smartphone angewiesen und kommunizieren mit dieser via Bluetooth.

Die erste Test-Kategorie befasste sich mit dem Pairing der Geräte, also dem Anbinden an das Smartphone. Dabei wurde unter anderem untersucht, ob die Verbindung mit oder ohne Authentifizierung aufgebaut wird und welche Fitness-Armbänder für andere Geräte sichtbar - und damit noch leichter zu knacken - sind.

Einzig das «Garmin Vivosmart» und das «LG Lifeband Touch» ermöglicht es Sportlern, Bluetooth manuell zu deaktivieren. Die Geräte von Sony, Polar und Withings sind nach erfolgtem Pairing immerhin nicht mehr sichtbar für andere Geräte.

Negativ fielen hingegen das «Acer Liquid Leap» und das «FitBit Charge» auf - beide Geräte sind stets über Bluetooth sichtbar.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: «Unverschlüsselte Daten»

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