6 Business-NAS im Test

Schnelle NAS-Laufwerke mit sechs oder mehr Einschüben gibt es bereits für unter 600 Franken. «Computerworld» zeigt sechs NAS-Modelle im Vergleichstest.

» Von Manuel Masiero, «com-magazin», 25.08.2015 08:26.

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Im Ethernet-LAN gehört es zu den Standardaufgaben eines Profi-Netzwerkspeichers, Dienste bereitzustellen, Backups anzulegen und den Mitarbeitern entsprechend ihrer Zugehörigkeit in der Active-Directory-Hierarchie der Firma Zugriffsrechte auf bestimmte Netzwerk-Shares zu gewähren oder zu verweigern. Selbst wenn viele solcher Anfragen gleichzeitig eintreffen, sollte sie das NAS möglichst zügig verarbeiten. Das funktioniert nur, wenn eine leistungsstarke Hardware im Netzwerkspeicher sitzt.

Wie bei jedem NAS entscheiden auch bei einem Business-Gerät der integrierte «SoC» (System-on-a-Chip) und der installierte Arbeitsspeicher massgeblich darüber, welcher Datendurchsatz sich in der Praxis erreichen lässt. Die Rechenoperationen für das RAID-System übernimmt stets der eingebaute Chip - je mehr Leistung er entfalten kann, desto höher sind die erreichbaren Transferraten. Die Datenübertragung muss sich im Geschäftsbereich natürlich nicht auf das Gigabit-LAN beschränken. Vergrössert sich beispielsweise das Unternehmen, kann ein Business-Netzwerkspeicher im Idealfall gleich mitwachsen, etwa weil er sich an ein 10-Gigabit-Ethernet-Netzwerk (10GbE) anschliessen lässt oder die Speicherkapazität einfach hochskaliert werden kann. Bei einem guten NAS kann man dazu Festplatten im laufenden Betrieb austauschen oder neue Laufwerke einbauen – am besten ohne Schraubenzieher -, eine RAID-Level-Migration durchführen oder ein Erweiterungsgehäuse anschliessen.

 

Um die vielen Funktionen eines Business-NAS sinnvoll einsetzen zu können, schreibt auch die Administrator-Seite einiges in das Pflichtenheft der Hersteller: So sollte sich der Netzwerkspeicher möglichst reibungslos in die bestehende Infrastruktur integrieren lassen, alle wichtigen Netzwerkdienste unterstützen und als Krönung auch noch eine logisch aufgebaute und komfortable Bedienfläche mitbringen.

Die Business-NAS im Test

Folgende sechs NAS-Systeme nahmen am Test teil: «Asustor AS7008T», «Buffalo TeraStation 5800», «Netgear ReadyNAS 516», «QNAP TVS-663», «Seagate NAS Pro» und die «Synology DiskStation DS2015xs». Alle Geräte haben sechs bis acht Festplatteneinschübe, sind in ein Desktop-Gehäuse verpackt und werden von ihren Herstellern als Netzwerklösungen für kleine und mittelständische Unternehmen angeboten. In der «Computerworld»-Bilderstrecke sind alle Testgeräte zu finden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: «Individuelle Stärken der getesteten NAS-Laufwerke»

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