Server-OS in der Übersicht
Server-Betriebssysteme sind so verschieden konzipiert, dass sie kaum miteinander ver-glichen werden können. Trotzdem: Verschaffen Sie sich einen aktuellen Überblick.
» Von , 08.05.2009 14:36. Letztes Update, 08.05.2009 14:40.
Unterschiedliche Lizenzformen, verschiedene Funktionen sowie diverse Einschränkungen: Eine Gegenüberstellung von Server-Betriebssystemen ähnelt dem Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Das richtige System hängt stark vom spezifischen Einsatzgebiet ab. Die Plattformunterstützung z.B. oder auch die Anzahl der maximalen Cores schaffen keine wirkliche Transparenz, da die Betriebssysteme in sehr verschiedenen Kundensegmenten betrieben werden. Trotzdem gibt es einige Kriterien, die ein Server-OS in der heutigen Zeit erfüllen muss.
Virtualisierung & Migration

Sun Solaris
Beinahe ebenso wichtig ist die Möglichkeit zur Live-Migration. Dieses Feature migriert unterbruchsfrei virtuelle Maschinen von einem Host zu einem anderen. Sehr beliebt dafür ist das Open-Source-Produkt «Xen», das in den beiden untenstehenden Server-Betriebssystemen von Novell zum Einsatz kommt. Daneben erlaubt bei einigen Lösungen die Funktion «Direct Access» den Heimarbeitern, sich ohne VPN-Verbindung (Virtual Private Network) sicher mit der persönlichen Arbeitsumgebung im Unternehmensnetzwerk zu verbinden.
Preise & Lizenzen


Im Preis deutlich bemerkbar macht sich die unterschiedliche Lizenzpolitik der Hersteller. Während im Windows-Umfeld die Lizenzierung anhand von Servern und zugreifenden CALs (Client Access License) üblich ist, verdienen andere Distributoren ihr Geld mit Support-Verträgen inklusive Updates und Patches. IBM hingegen kann für seine Betriebssystemvarianten gar keine verbindlichen Preise nennen, da diese sich je nach Einsatzbereich sehr spezifisch und modellabhängig zusammensetzen.
Ausserdem sind nicht alle aufgelisteten Server-Betriebssysteme über den Detailhandel zu erwerben, sondern auf den jeweiligen Systemen bereits vorinstalliert.






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