Oracle: Universeller Blick auf alle Inhalte
Nach dem Kauf von Stellent hat Oracle nun deren Flaggschiff «Universal Content Management» (UCM) überarbeitet und an die eigene Applikationsumgebung angepasst. Wie der Test zeigt, hat sich Oracle UCM 10g R3 vor allem in Richtung Microsoft Sharepoint, Outlook und Windows Explorer geöffnet.
Oracle UCM 10g R3 fügt sich nahtlos in Windows Explorer ein und versteht sich auf die Suche nach Tags.» Von , 29.11.2007 10:02. Letztes Update, 29.11.2007 11:48.
Mike Heck ist Redaktor unserer US-Schwesterzeitschrift Infoworld. Übersetzung: Jens Stark.

Eine Lösung für das Dilemma sind ECM-Systeme (Enterprise Content Mana-gement). Sie beheben die Risiken, belassen aber die Daten in ihren angestammten Systemen. Zwar benötigen ECM-Umgebungen eine weitere Datenbank. Die Endanwender können aber in bekannter Art und Weise auf ihre Desktop-Dateien und Applikationen zugreifen. Das ECM kümmert sich derweil um die Speicherung, die Indexierung, die Versionskontrolle, den Workflow und die korrekte Archivierung.
Zu den überzeugenden ECM-Produkten gehört Stellent Universal Content Management, das sich Oracle zusammen mit der Herstellerin 2006 einverleibte und nun neu herausgegeben hat. Erwartungsgemäss hat die neue Eigentümerin das «Oracle UCM 10g R3» (Universal Content Management) getaufte Update, auf die übrigen Oracle-Produkte abgestimmt. So ist eine sehr enge Anbindung an Oracle-Datenbanken gewährleistet. Zudem ist UCM Bestandteil der hauseigenen Middleware namens Fusion.
Offen für Microsoft
Im Zug des Updates wurde UCM gegenüber Microsoft geöffnet. So versteht es sich auch auf den Umgang mit Sharepoint. Der Groupware-Client Outlook wurde nahtlos integriert, ebenso der Windows Explorer. Überdies verfügt das Produkt über einen WSDL-Generator (Web Services Description Language), wodurch sich UCM mit all jenen Applikationen verbinden lässt, die über Webdienstfähigkeiten verfügen.






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