Nichts entgeht mehr
» Von , 19.07.2007 08:28. Letztes Update, 19.07.2007 08:29.
Alles, was der Anwender am Gerät verstellt, muss er danach noch absegnen. Bei jeder Anpassung fordert das System eine Bestätigung. Abhängig von der Art der Änderung lässt sich der Schritt in die bestehende Konfiguration eintragen. Der Administrator kann aber auch eine Neukonfiguration des Gerätes durchführen lassen. Collax empfiehlt, bei kleinen Änderungen die bestehende Konfiguration anzupassen. Bei tiefgreifenden Vorgängen wie der Installation von Zusatzsoftware oder bei Veränderungen an den Schnittstellen sollte gemäss Herstellerin aber besser die ganze Konfiguration zusammen mit den Änderungen neu geschrieben und anschliessend geladen werden.
Der Support von Collax ist sehr gut. Im Test wurde über die Weboberfläche der Link zum lokalen Netz deaktiviert. Danach war über einen PC kein Zugriff auf das Gerät mehr möglich. Ein Anruf bei Collax genügte, ein Techniker führte über den Shell-Zugang durch die Kommandozeile, wodurch das Interface am Gerät wieder hochgefahren werden konnte.
Mail- und Webinhalte kontrollieren
Das Gerät lässt sich auch als Mail-Proxy betreiben. Dann holt es elektronische Post von einem Server im Internet ab und leitet sie an einen unternehmensinternen Server weiter. Dabei kommen die einzelnen Sicherheitsfunktionen wie Spam- und Virenschutz zum Einsatz. Falls der interne Server nicht läuft und das CSG die empfangenen Mails nicht weiterleiten kann, bleiben sie in der Mail-Queue. In regelmässigen Abständen versucht das Gerät dann, die Mails an den angegebenen Server zu versenden.
Nachdem CSG und interner Mail-Server aufgesetzt waren, konnte im Test das Mailprogramm die Post vom internen Server abholen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass E-Mails von den CSG-eigenen Sicherheitswerkzeugen untersucht werden. So erfolgt die Kontrolle im Unternehmen selbst und gemäss den internen Sicherheitsrichtlinien. Der Virenschutz stammt von Kaspersky und dem freien Clam-AV. Die beiden Scanner überwachen die eingehenden E-Mails und den HTTP-Verkehr, falls das Gateway als Web-Proxy arbeitet.
Die Konfiguration des Spam-Filters, etwa von Black- und Whitelists, den Schwellenwerten oder dem automatischen Training, folgt den üblichen Mustern und ist mehrheitlich selbsterklärend. Für den Rest gibt es neben dem umfangreichen PDF-Handbuch eine gute Hilfefunktion direkt in der Admin-Oberfläche. Die Spam-Abwehr beinhaltet zudem einen MIME-Filter (Multipurpose Internet Mail/Message Extension), um Dateianhänge nach Endung oder Content-Typ zu filtern.
Wer seine Mitarbeiter surftechnisch im Griff haben möchte, kann das CSG als Web-Proxy betreiben - alle Funktionen lassen sich parallel nutzen. Der Administrator legt hierzu Konten in der Benutzerdatenbank an. Für diese Funktion bietet das Gerät einen Assistenten, genau wie für alle anderen gängigen Werkzeuge. Das CSG als Proxy zu konfigurieren dauert weniger als 30 Sekunden.







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