Groupware für eine breite Kundschaft
Der Mailserver von Kerio bietet kleinen und mittleren Unternehmen grundlegende Groupware-Funktionalität wie Mail, Kalender und Adressbuch. Während sich der Funktionsumfang kaum von der Konkurrenz abhebt, sticht das Produkt mit einer breiten Unterstützung von Client- und Server-Plattformen hervor.
Die Administrationskonsole läuft einwandfrei, der Abgleich mit Sunbird dagegen nicht.» Von , 11.07.2007 08:50. Letztes Update, 11.07.2007 08:51.
Zwischen den grossen Groupware-Paketen wie Exchange oder Domino und den zahlreichen Open-Source-Angeboten besteht eine Nische für kleine kommerzielle Produkte wie den Mailserver von Kerio. Die aktuelle Version 6.4 bietet eine komplette Groupware-Umgebung mit Kalender, Aufgabenlisten, Adressbüchern und E-Mail. Im Unterschied zur Konkurrenz bietet Kerio eine breite Unterstützung für Betriebssysteme und Clients. Der Server selbst läuft unter Windows, Linux und Mac OS X, auf Desktop-Seite werden unter anderem Outlook und Entourage unterstützt. Dazu kommen Smartphones auf Windows-, Symbian- und Blackberry-Basis. Zusätzlich verfügt der Mailserver über einen Web-Client. Mit dieser Bandbreite empfiehlt sich Kerio auch für KMU, die eine heterogene Umgebung betreiben.
Schnell im Dienst
Zum Test trat die Linux-Version des Mailservers an. Sie läuft unter Distributionen, die RPM fürs Paket-Management verwenden. Auf der Testplattform Cent-OS 5, einem freien Clone von Red Hat Enterprise Server, lief Kerio anstandslos.
Sind die DNS-Einträge samt MX-Record gesetzt, benötigen Installation und Inbetriebnahme lediglich eine knappe Viertelstunde. Nach dem Einrichten des RPM-Pakets führt ein textbasierter Assistent durch die Grundkonfiguration von Server- und Domain-Namen. Dadurch lässt sich der Mailserver auch übers Netz auf einem Rechner ohne grafische Oberfläche aufsetzen. Diese kommt erst bei der Administrationskonsole zum Zug. Das Verwaltungswerkzeug läuft auf einem beliebigen Rechner mit Linux, Mac OS X oder Windows und nimmt die weitere Konfiguration übers Netz vor. Da Kerio sämtliche Maildienste selber mitbringt, beschränkt sich die Inbetriebnahme auf die Aktivierung von Virenschutz und Authentifizierung für den Mailversand sowie aufs Anlegen der Benutzer und allfälliger zusätzlicher Domains. Diese Informationen können aus einem Active-Directory oder Open-Directory von Mac OS X stammen oder im integrierten LDAP-Server abgelegt werden.






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