Der grosse Test: Windows 8 auf dem Rechner
Bei Windows 8 handelt es sich zumindest äusserlich um das grösste Update seit Windows 95. Computerworld.ch hat die Desktop-Version des neuen Betriebssystems getestet.
Wie schneidet das neue Betriebssystem auf einem Desktop ab?weitere Artikel
Weitere Artikel im Dossier
» Von , 29.10.2012 11:05.
Microsoft krempelt in seinem neusten Windows die Oberfläche komplett um. So verschwinden beispielsweise Startknopf und Startmenü – und werden nicht ersetzt. Ob sich diese Änderungen in der Praxis bewähren, haben wir auf einem Desktop-PC sowie auf einem Tablet-Rechner getestet.

Der Startbildschirm im Metro-Design; im Zentrum die Kacheln, rechts die Charms, unten ein Kontextmenü
Nach der Auswahl eines Farbschemas und des PC-Namens knirschen erneut die Zähne: Microsoft will die Anwender dazu verdonnern, sich mit einer Windows Live ID zu registrieren. «Keine Sorge, Sie erhalten von uns keine Spams», heisst es dazu. Massenmails wären noch das kleinste Problem. Der Nutzer wird per Windows Live ID quasi in die Cloud gezwungen, also zum Speichern seiner Daten auf den Microsoft-Servern.
Windows Live-ID - was ist das? Die Windows Live ID (auch Microsoft-Konto genannt) entspricht dem Google- oder Apple-Konto. Sie bietet Zugriff auf diverse Onlinedienste von Microsoft. Unter www.live.ch lässt sie sich kostenlos anlegen.
Die Windows Live ID ist zudem notwendig, um sich Anwendungen (auch Apps genannt) aus dem Windows Store herunterzuladen. Dabei handelt es sich um einen Webshop, der Programme anbietet, die für die neue Oberfläche optimiert sind. Das erinnert an den einst an Apple und Google gerichteten Knebeleivorwurf. Wer nicht sofort mit der Microsoft-Cloud auf Kuschelkurs will, findet den Link zum Umgehen unten rechts: Ohne Microsoft-Konto anmelden.
Im Anschluss bietet Windows 8 an, die «Expresseinstellungen» zu setzen. Klickt man stattdessen auf Anpassen, sieht zuerst alles gut aus: Natürlich will man die Updates und den Phishing-Schutz, der einen vor betrügerischen Webseiten warnt. Auf einer der folgenden Einstellungsseiten sind aber auch Optionen wie «Verwendung des Profilbilds und Namens für Apps» sowie «Abfrage von Standortdaten durch Apps» aktiviert. Diese gehen in Ordnung, falls man sie braucht, aber sie sollten nicht standardmässig ausgewählt sein.
Lesen Sie auf der nächsten Seite: die Benutzeroberfläche




Seit 2 Wochen arbeite ich auf diversen System mit Windows 8. Hauptsächlich als Mediacenter Client.
Fazit:
Schnelleres Starten des Systemes.
Super schnelles Herunterfahren.
Total stabil und die Weiterentwicklungen: Dateiexplorer, Browser, Taskmanager etc.. sind wirklich sehr gelungen.
Weiter werden Mediageräte im Netzwerk automatisch erkannt und können problemlos verwendet werden.
Zum Startmenue:
Die Metrooberfläche finde ich persöndlich eher hindernd am Arbeiten mit einem Desktopsystem.
Hier meine Empfehlunge um dem Windows 8 die Problemzohnen abzugewöhnen:
Startbutton: ClassicShellSetup_3_6_1
Mit diesem kleinen Programm ist die Bedienung des Systemes gleich wie mit Win7.
Die fehlenden Codecs können bequem mit Shark007 nachgerüstet werden. Mit dem XBMC Mediacenter wird der PC nun auch noch zur perfekten Mediazentrale.
Abspielen von DVD, Blueray (mit DVDFAB encrypter), live Inhalte von TV Mediadiensten, Mail usw aus einer Oberfläche heraus..
So macht das System einfach nur Laune...
Finde ich auch genau so wie Hr. Schmidiger.
Mit einem Kommentar über Win8 wollte ich abwarten bis ich die finale Version selber installieren durfte. Win8 bietet mehr Funktionalität, und vereinigt endlich Tablets und Desktops. Die Oberfläche ist kinderleicht zu bedienen.
Ich konnte am Wochenende mehrere Notebooks problemlos und auf sehr einfache Weise auf Win8 Pro upgraden (zum Upgrade Preis von CHF 39.90).
Alle Programme funktionierten, User Daten und Setting sind erhalten geblieben, Drucker, Scanner alles i.O, . Wow), keine langwierige Neuinstallation nötig.
Die Richtung stimmt, man muss sich nun an die neue Arbeitsweise gewöhnen. Wer nicht die wenige Änderungen nicht lernen möchte bleibt halt noch ein paar Jahren auf Win7. Retour will dann niemand mehr..
Sorry Leute. Ich lese oft eure meist spannenden Beiträge, aber diesen Test als „Grossen Windows 8 „ Test“ zu bezeichnen ist etwas übertrieben. Es fängt schon damit an, dass ihr den Release Preview statt die fertige Version testet welche schon seit geraumer Zeit als Technet Download verfügbar ist (hoffe mal ihr habt ein Technet Abo).
Ihr habt in einigen Punkten recht, aber beim Fazit schiesst ihr den Vogel ab. „steiniges Umgewöhnen“ , „Cloud Zwang“, „keine Vorteile gegenüber Win7“, also bitte. Ihr könnt nicht von Cloud-Zwang sprechen, wenn ihr es in ein paar Zeilen weiter oben cool findet, dass man von überall auf die Daten zugreifen kann (also was nun?). Mag sein, dass „Metro“ gewöhnungsbedürftig ist, aber die echten Vorteile sind unter der Haube und die habt ihr nicht mal erwähnt.
Gegenüber Win7 kann mit Win8 nach der Installation sofort losgelegt werden: Virenscanner schon drauf, PDF Reader schon drauf. Besseres Backup Tool, File Explorer viel besser (schon mal mehrere Files kopiert?), Hyper-V on Board (VMWare Workstation kann man getrost in die Tonne treten), Volltextsuche indiziert auch PDF’s und zwar Fulltext (mit dem Suchbegriff „text“ hat man auch bei Win7 das Notepad nicht gefunden soviel ich weiss..), OS Refresh und OS Reinstall funktion...
Probiert doch mal die Windows Taste aus, die gewinnt mit Win8 auf einer Desktop Maschine so richtig an Bedeutung!
Ich finde jedenfalls Win8 auch auf einem Desktop-Rechner empfehlenswert.
Sorry, aber genau das neue Startmenu finde ich für den User wesentlich einfacher anzupassen. Denn für mich ist die Metrooberfläche auf einem Desktop einfach ein erweitertes Startmenu. Wie oft wird sich der User normalerweise im Startmenü aufhalten? Genau, dann wenn er ein neues Programm starten möchte. Ein User der ein bisschen mehr machen möchte, hat die Möglichkeit ein paar Apps zu installieren und zu starten. Wechselt dann der User zwischendurch mal auf ein Tablett, hat er die gleiche Oberfläche mit dem gleichen Startmenü etc. Oder er arbeitet von Anfang an an einem Hybrid Device, wo er in der Dock ein Kompletter Desktop mit Grossem Monitor und Tastatur etc(i5 Prozessor mit 4gb zb) hat und sobald er das Gerät aus der Dock nimmt ein Tablett. Kein Umdenken nix.