Mit persönlichen Daten gegen Spam

Gemäss einer Studie, die von RICOH Europe in Auftrag gegeben wurde, ist eine Mehrheit der Internetnutzer bereit, sich gegen unerwünschte Werbe-E-Mails und irrelevante Mitteilungen zu wehren – zum Beispiel, indem sie persönliche Daten preisgeben.

» Von RICOH, 22.02.2016 07:15.

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Irrelevante Mitteilungen, egal ob online oder per Briefpost, stellen für mehr als zwei Drittel aller Konsumenten ein Ärgernis dar. 84 Prozent der Befragten sind bereit, sich gegen unerwünschte Informationen und Werbung zur Wehr zu setzen. Dies geht aus der Studie mit dem Namen «Communication Crackdown» hervor, die von Coleman Parkes Research durchgeführt und von RICOH Europe in Auftrag gegeben wurde.

Frustrierende Werbung

Wichtig für die Bewertung dieser Zahlen ist die Tatsache, dass rund ein Viertel von dem, was die befragten Personen täglich in ihren Postfächern vorfinden, als unerwünscht eingestuft wird. Sechs von zehn Personen empfinden unerwünschte Werbung als frustrierender als den täglichen Weg zur Arbeit.

Zwei Drittel (65 Prozent) geben an, dass ihre Bindung an eine Marke abnimmt, wenn diese sie mit unwichtigen Informationen bombardiert. Eine ähnlich hohe Zahl (63 Prozent) würde auch weniger Geld ausgeben und sogar nie wieder etwas von einer bestimmten Marke kaufen (57 Prozent).

 

 

Passgenaue Informationen

Immer mehr Personen betrachten digitale Kommunikation als ihre bevorzugte Methode, Informationen von Marken und Dienstleistern zu erhalten. Die Konsumenten sagen klar und deutlich, dass sie genug von irrelevanten Nachrichten haben. Folglich sollten Anbieter deshalb vorsichtig vorgehen, da sie sonst die Wirkung wichtiger Kommunikationskanäle zerstören könnten.

Die meisten Personen (64 Prozent) glauben, dass mehr getan werden kann, um passgenaue Informationen und Mitteilungen, die auf ihre individuellen Umstände zugeschnitten sind, zu generieren. 80 Prozent sind bereit, für diesen Zweck sogar persönliche Daten preiszugeben – einschliesslich solche Informationen die Beruf, Gehalt, Browsing-Verhalten im Internet und Krankengeschichte betreffen.

Die Studie wurde im Januar 2016 durchgeführt. Befragt wurden 2892 Teilnehmer aus Grossbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Südafrika, der Schweiz, Polen, Russland, Belgien, der Türkei, den Niederlanden, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Schweden, Dänemark, Saudi-Arabien, Norwegen, Katar, Finnland und Kuwait. Weitere Informationen finden Sie bei RICOH.

KOMMENTARE

Bernd Kabelka: 22-02-16 16:46

Trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast: Ich kenne keinen Einzigen der dafür persönliche Daten rausrücken würde.

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