Daimler setzt bei additiver Fertigung auf Ricoh

London/Wallisellen, 14. März 2017 – Daimler, einer der weltweit führenden Automobilher-steller und bekannt für den Einsatz innovativer 3D-Drucklösungen, ist der neueste Anwender von Ricohs erstem unter eigener Marke auf den Markt gebrachten 3D-Drucker, dem Ricoh AM S5500P.

» Von Ricoh Schweiz AG, 16.03.2017 09:00.

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8304 Wallisellen
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Das High-End-Polymersinter-Produktionssystem für additive Fertigung (Additive Manufacturing, kurz AM) soll zukünftig das Rapid Prototyping des Unternehmens durch die Verarbeitung innovativer und fortschrittlicher Materialien weiter vorantreiben.

Zusätzlich zu den gängigen Polymeren wie PA11 oder PA12 kann der Ricoh AM S5500P nämlich auch die universell anwendbaren und hochfunktionalen Materialien Polypropylen (PP) sowie Polyamid 6 (PA6) verarbeiten, was besonders in der Automobilindustrie von strategischer Bedeutung ist. Denn dadurch ist Daimler in der Lage, nicht nur Automobilteile auf Nachfrage zu produzieren, sondern kann die Fähigkeiten des Ricoh AM S5500P auch für die Entwicklung neuer Anwendungen einsetzen. 

Neben der Installation des Systems wird Ricoh auch Schulungen durchführen und eng mit den Daimler-Ingenieuren zusammenarbeiten, um die kontinuierliche Innovationsarbeit zu unterstützen. 

Greg Plowman, Head of Additive Manufacturing Business bei Ricoh Europe, ergänzt: «AM Innovatoren fordern die höchste Qualität von PP und PA6GB Materialdruck. Der Ricoh AM S5500P ermöglicht es Daimler, seine beeindruckende Palette an 3D-Druckanwendungen zu erweitern und gewährleistet gleichzeitig, dass Teile für Prototypen nach Bedarf gedruckt werden können, um die Produktentwicklung zu unterstützen. Die Partnerschaft ist ein weiterer Meilenstein in der AM-Industrie und zeigt gleichzeitig, was durch ein gemeinsames Engagement für Innovation realisiert werden kann.» 

Der Ricoh AM S5500P bietet folgende Features: 

  • Modellgrösse von 550 x 550 x 500 mm
  • Fortschrittliche Hitzeregulierung (der Drucker ist in der Lage Temperaturgradienten klein zu halten, was den Druck von PP- und PA6-Materialien ermöglicht)
  • Acht Infrarotlampen plus einen von allen sechs Seiten erwärmbaren Druckraum (Wobei die thermischen Gradienten auf ein Minimum reduziert werden) 
  • Duale Pulververteilung 
  • Hohe Zuverlässigkeit (entwickelt zur Produktion)

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