Windows 10 für Firmen – Top oder Flop?

Wird Windows 10 den Stellenwert erreichen können, den bislang Windows 7 einnimmt? Zumindest verspricht Microsoft den Unternehmen mehr Sicherheit, Einheitlichkeit und Flexibilität.

» Von Oliver Ehm, «com-magazin.de» *, 24.07.2015 09:50.

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* Der Autor schreibt für unsere Schwesterpublikation «com-magazin.de», wo der Beitrag urspünglich publiziert wurde.

Am 29. Juli erscheint unter der Bezeichnung Windows 10 der Nachfolger von Windows 8.1. Eine mehrfach aktualisierte Preview für Tests in Unternehmen steht seit Oktober letzten Jahres auf den Microsoft-Servern zum Download bereit. Ein wesentliches Ziel von Microsoft ist es, Windows 10 den Stellenwert in Unternehmen zu verschaffen, den bislang Windows 7 einnimmt. Windows 8 und Windows 8.1 hatten nämlich viele Firmen einfach ignoriert.

Für Windows 10 in Unternehmen sprechen laut Microsoft seine Sicherheitsfunktionen, die einfache Migration, ein einheitliches Ökosystem sowie niedrigere Kosten durch ein smartes Deployment und die Kompatibilität zu bestehender Hard- und Software. «Windows 10 wird unsere bislang beste Unternehmensplattform sein», kündigt Terry Myerson, Executive Vice President of Operating Systems Group bei Microsoft, an.

Dass das keine leeren Versprechungen sind und Microsoft wirklich viel für die Unternehmensausrichtung von Windows 10 getan hat, bestätigt Jochen Rapp, Solution Manager beim IT-Infrastruktur-Spezialisten Computacenter. Er fasst seine erste Erfahrungen mit dem neuen System so zusammen: «Seit der Ankündigung von Windows 10 erhalten wir aus unserem Kundenumfeld durchweg ein positives Feedback. Windows 10 verspricht höchste Sicherheit und erweiterte Optionen im Bereich der Verwaltbarkeit sowie noch mehr Performance. Hinzu kommen die neuen Upgrade-Modelle, die die individuellen Anforderungen von Unternehmenskunden in den Fokus stellen und ihnen eine flexible Handhabe sowie grösstmögliche Kontrolle erlauben.»

Windows 10 ist Microsofts erstes Betriebssystem, das unter der Führung von CEO Satya Nadella entwickelt wurde, der alle Aktivitäten des Konzerns unter die Maxime «Mobile first, Cloud first» gestellt hat. Dementsprechend verkauft Microsoft Windows 10 auch als seine Antwort auf die gewachsenen Mobility-Bedürfnisse von Unternehmen.

Der «Enterprise-Mobility-Studie 2014 von techconsult» zufolge, die Microsoft in Auftrag ge­geben hat, treiben rund 80 Prozent der IT-Verantwortlichen eine Enterprise-Mobility-Strategie voran. Sie versprechen sich davon in erster Linie Effizienzsteigerungen, eine höhere Erreichbarkeit und Kostenreduzierungen.

Max Schulze, Autor der Studie, nennt ein weiteres Ergebnis: «Je höher die Mobility-Unterstützung in einem Unternehmen ist, desto höher ist auch das Wachstum seiner Leistungsbilanz.»

Lesen Sie auf der nächsten Seite: «Windows 10 ist ein Betriebssystem für alle Geräte»

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KOMMENTARE

morat ademi: 27-07-15 10:22

Es werden wohl wieder einige auf das Marketinggewäsch von Microsoft hereinfallen.
Windows 10 ist das Übelste was Microsoft bisher geleistet hat.
Es fehlt quasi alles was bei Win7 noch dabei war.
Es herrscht Zwangsupdate welches man nicht mehr deaktivieren kann.
Man wird gezwungen ein Microsoft Live Account zu eröffnen damit man keine "Nachteile" erfährt.
Festplattenverschlüsselung gibt es nur in der Pro Edition und Microsoft nimmt sich die Frechheit und speicher den Schlüssel auf ihrer Cloud. (Damit die NSA wohl auch Zugriff hat)
Cortana ist Spionage
der neue Internet Browser lässt keine Extensions zu. Kein Adblocker kein Noscript etc.
Auf Tablets ist das Verschieben von Apps auf Memory Sticks gesperrt.
Die Negativliste überwiegt. Sie würde zu Lang.
Ich empfehle allen. Finger weg von Windows 10

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