Windows 10 für Firmen – Top oder Flop?

» Von Oliver Ehm, «com-magazin.de» *, 24.07.2015 09:50.

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Bessere Bedienung und vereinfachtes Management

Die ungewohnte Bedienoberfläche ist einer der grössten Kritikpunkte an Windows 8. Viele Anwender nervt das Design des Startmenüs, das sich in Kacheloptik zeigt und für eine Touch-Bedienung optimiert ist. Zwar lässt sich der Desktop aufrufen, um dann in einer relativ gewohnten Umgebung zu arbeiten, doch sobald man ein neues Programm starten will, muss man wieder zurück zur Kacheloberfläche wechseln. In Windows 10 hat Microsoft dem weit verbreiteten Unmut Rechnung getragen: Auf dem Desktop gibt es künftig wieder ein Startmenü – auch wenn es nicht so aussehen wird wie das von Windows 7, sondern anstelle der Menü-Einträge Kacheln hat.

Interessant für Unternehmen, die PCs einsetzen, bei denen sich Bildschirm und Tastatur trennen lassen (Detachables), ist eine neue Bedienfunktion namens Continuum. Damit kann der Anwender zwischen reiner Touch-Bedienung und der klassischen Bedienung mit Maus und Tastatur leicht hin und her wechseln. Wenn etwa die Tastatur des Detachables entfernt wird, erkennt Windows das und fragt, ob es in den Touch-Mode wechseln soll – Windows schaltet dann komplett auf Touch-Bedienung um. Wird die Tastatur wieder angeschlossen, kann der Anwender zurück in den Desktop-Modus wechseln. In diesem Modus – und auch das ist neu – laufen auch die Windows-Apps im Fenster wie normale Programme.

Neu eingeführt hat Microsoft zudem virtuelle Desktops. Damit kann der Anwender nach Belieben Anwendungen auf Desktops verteilen, zwischen denen er mit einer Tastenkombination oder per Mausklick wechselt.

Interessant für Unternehmen, die PCs einsetzen, bei denen sich Bildschirm und Tastatur trennen lassen («Detachables»), ist eine neue Bedienfunktion namens «Continuum». Damit kann der Anwender zwischen reiner Touch-Bedienung und der klassischen Bedienung mit Maus und Tastatur leicht hin und her wechseln. Wenn etwa die Tastatur des «Detachables» entfernt wird, erkennt Windows das und fragt, ob es in den Touch-Mode wechseln soll – Windows schaltet dann komplett auf Touch-Bedienung um. Wird die Tastatur wieder angeschlossen, kann der Anwender zurück in den Desktop-Modus wechseln. In diesem Modus – und auch das ist neu – laufen auch die Windows-Apps im Fenster wie normale Programme.

Neu einführen wird Microsoft zudem virtuelle Desktops. Damit kann der Anwender nach Belieben Anwendungen auf Desktops verteilen, zwischen denen er mit einer Tastenkombination oder per Mausklick wechselt.

Vereinfachtes Management

Erst mit mobilen Infrastrukturen lässt sich das Potenzial der Fachabteilungen eines Unternehmens optimal entfalten, wie die Enterprise-Mobility-Studie zeigt, die Techconsult im Auftrag von Microsoft bei Unternehmen mit mehr als 250 PC-Arbeitsplätzen durchgeführt hat. Das führt aber immer mehr dazu, dass in Unternehmen nicht mehr nur der klassische PC zu finden ist, sondern darüber hinaus mobile Geräte wie Smartphones, Ultrabooks oder Tablets zum Einsatz kommen.

Die IT-Verantwort­lichen sehen sich deshalb vor der besonderen Herausforderung, diesen heterogenen Gerätefuhrpark aus mobilen und stationären Geräten gemäss den Unternehmensrichtlinien zu verwalten. Bislang führte das häufig zu Insellösungen, da die verschiedenen Betriebssysteme auf den Geräten unterschiedliche Verwaltungs-Tools benötigten. Mit der Strategie «Ein System für alle Geräte» bietet Microsoft den Unternehmen die Möglichkeit, den Verwaltungsaufwand spürbar zu senken.

Im künftigen Microsoft-Ökosystem benötigt der System-Administrator keinen Werkzeugkasten mehr, der eine Sammlung von Tools für verschiedene Systeme enthält, sondern im Idealfall nur noch ein einziges Tool für alle Aufgaben wie Intune oder System Center Configuration Manager.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: «Einfacher und effizienter Umstieg auf Windows 10»

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KOMMENTARE

morat ademi: 27-07-15 10:22

Es werden wohl wieder einige auf das Marketinggewäsch von Microsoft hereinfallen.
Windows 10 ist das Übelste was Microsoft bisher geleistet hat.
Es fehlt quasi alles was bei Win7 noch dabei war.
Es herrscht Zwangsupdate welches man nicht mehr deaktivieren kann.
Man wird gezwungen ein Microsoft Live Account zu eröffnen damit man keine "Nachteile" erfährt.
Festplattenverschlüsselung gibt es nur in der Pro Edition und Microsoft nimmt sich die Frechheit und speicher den Schlüssel auf ihrer Cloud. (Damit die NSA wohl auch Zugriff hat)
Cortana ist Spionage
der neue Internet Browser lässt keine Extensions zu. Kein Adblocker kein Noscript etc.
Auf Tablets ist das Verschieben von Apps auf Memory Sticks gesperrt.
Die Negativliste überwiegt. Sie würde zu Lang.
Ich empfehle allen. Finger weg von Windows 10

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