Windows 10 erhält Augensteuerung

» Von Stefan Bordel, 03.08.2017 16:03.

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Ein erstes Ergebnis des Hackathons war der für Gleason entwickelte elektrische Rollstuhl «Eye Gaze Wheelchair», der sich rein über Augenbewegungen steuern lässt. Das Projekt sei von den Microsoft-Entwicklern derart enthusiastisch betrieben worden, dass die Redmonder ein eigenes Untersuchungsteam für Eye-Tracking-Technologie ins Leben riefen. Dies führte in der Folge zur Implementierung der Technologie in Windows.

Der Eye-Tracking-Support in Windows 10 erlaubt die Bedienung des Mauszeigers und der virtuellen Tastatur über Augenbewegungen. Dadurch lassen sich prinzipiell sämtliche Operationen im Betriebssystem ausführen, die auch mit herkömmlichen Peripheriegeräten möglich sind. Darüber hinaus eröffnet die bereits vorhandene Text-to-Speech-Technologie in Windows körperlich eingeschränkten Personen neue Kommunikationswege.

Aktuell befindet sich der Eye-Tracking-Support noch in der Beta-Phase. Interessierte Nutzer können über die Insider-Builds von Windows 10 auf das Feature zugreifen. Um die Eye-Tracking-Funktion nutzen zu können, ist zusätzliche Peripherie wie etwa der Tobii Eye Tracker 4C erforderlich. 

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