Wachsen iOS und OS X zusammen?

Analysten rechnen damit, dass Apple sein mobiles OS und sein Desktop-Betriebssystem bis zum 2016 miteinander verschmelzen wird.

Analysten rechnen mit einer Fuion von iOS und OS XAnalysten rechnen mit einer Fuion von iOS und OS X

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» Von idg , 05.08.2011 10:44.

Mit OS X Lion holt Apple zwar einige beliebte und sinnvolle Features von iOS auf klassische Rechner, doch unterscheiden sich iOS und OS X noch deutlich voneinander. Der Unterschied werde aber in fünf Jahren nicht mehr vorhanden sein, spekulieren die Analysten der Investmentbank Jefferies: Apple werde bis dahin iOS und OS X in ein Betriebssystem für alle Geräte zusammenführen. Der Schlüssel dazu sei die Hardware-Entwicklung, erst 64-Bit-ARM-Chips würden das ermöglichen.

Während die Prozessoren der ARM-Architektur heute auf 32 Bit setzen, werkeln in aktuellen Macs 64-Bit-Chips von Intel. Die ersten Schritte zur Fusion von iOS und OS X werde Apple aber schon bald unternehmen, spekulieren die Jefferies-Analysten: «Wir glauben, Apple will iOS mit OS X in eine einzige Plattform für Apps und Cloud-Dienste zusammenführen und damit 2012/13 beginnen.» Mit 32-Bit-Chips könne Apple schon in einem oder zwei Jahren die «grosse Mehrheit der Bedürfnisse des Ökosystems OS X befriedigen» und müsse lediglich in professionellen High-End-Geräten auf die 32-Bit-Version seines Betriebssystem verzichten.

Nächstes iPad mit Vierkern-Chip?

Wenn ARM etwa 2016 64-Bit-Chips liefern könne, werde Apple eine einheitliche Betriebssystem- und Hardware-Architektur haben. Apple wird nach Ansicht der Jefferies-Analysten von den Wünschen der Kunden zu einer Vereinheitlichung getrieben: «Anwender wollen in der Lage sein, ihr iPhone, iPad, MacBook oder iTV zu nehmen und Inhalte nahtlos zwischen den Geräten hin- und her zu spielen.» Die sei trotz dem neuen Cloud-Dienst iCloud schwieriger, wenn iOS und OS X getrennt voneinander behandelt würden. Konkret werde Apple schon mit dem nächsten iPad einen Schritt in die Richtung gehen und den Vierkern-Prozessor A6 der ARM-Plattform verwenden. Damit bekäme das iPad eine mit Mac-Rechnern vergleichbare Rechenleistung.

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