Prozess-Optimierung "as a Service"

Swisscom IT Services setzen seit 11 Jahren Lösungen der Software AG ein. Kundenbedürfnisse lassen sich damit schneller bedienen. Das neue K-Release geht in die Cloud.

» Von Michael Kurzidim , 15.06.2012 16:52.

Die Software AG, Spezialistin für Prozess-Exzellenz, gab auf dem Processforum 2012 in Darmstadt einen Ausblick auf ihr sogenanntes "K-Release". "Die Inhalte wandern zunehmend auf die (mobilen) Endgeräte; dieser Trend ist nicht mehr aufzuhalten", sagte CTO Wolfram Jost. Daher wird das K-Releases mobile Smartphone-Apps für die Geschäftsprozess-Modellierung und fürs Prozess-/System-Monitoring enthalten.

Innovation Nummer 2: Die Komponente Social/Collaboration des K-Release wird es Nutzern erlauben, Activity/Event Streams zu abonnieren, etwa auf Ereignisse wie "Auftrag grösser als 100.000 CHF" oder "Beschwerde von Kunden XY". Sie bleiben dadurch immer top-informiert. Die dritte Neuerung: Die In-Memory-Technologien Ehcache und "Big Memory" ermittelt Key Performance Indicators (KPI) für Prozesse und Daten nahezu in Echtzeit.

Reference Case: Swisscom

Swisscom IT Services setzen seit 11 Jahren Prozess-Technologie der Software AG ein. "Unsere Bedürfnisse waren eine Prozess-Steuerung und -überwachung, die sowohl flexibel als auch stabil läuft", sagte Marcel Wildhaber, Mitglied des Managements bei Swisscom IT Services. Für den Handelsplatz Conextrade nutzt das Unternehmen  mehrere Komponenten der Prozess-Workflow-Engine "webmethods", etwa die webmethods BPM Suite, das webmethods Business Activity Monitoring (BAM) oder das Composite Application Framework für die Entwicklung von Web2.0-Apps. Der wesentliche Vorteil des Gesamtpaketes: Kundenbedürfnisse lassen sich damit schnell umsetzen. Wildhaber zeigte sich recht angetan von den in Aussicht gestellten Neuerungen: "Ich habe das sehr gerne gehört, da werden wir uns sicher wiederfinden".

"Wir bieten keine Fertiglösung, sondern eine Prozess-Plattform an", umreisst Jost die Ausrichtung der Software AG. Plattformen spielen ihre Stärken immer dann aus, wenn es um viel Innovation und wenig Standardisierung geht. Mit seiner neuen Prozess-Plattform, dem K-Release, bleibt das Unternehmen nicht nur on-premise, sondern geht  auch in die Cloud. Anfang nächsten Jahres, voraussichtlich zur CeBIT im März, soll es "Modelling & Dashboarding as a Serice" und "Integration as a Service" zu sehen geben. Vielversprechend klingt auch die Komponenten iPaaS, mit der Kunden SAP- und Salesforce-Lösungen ins Kern-Prozess-Management integrieren können.

 

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