«Projektplanung» für Faule: Do it (Tomorrow)

Die modernen Hilfen, um seine Projekte in den Griff zu bekommen, sind unüberschaubar. Schön, dass sich eine kostenfrei iPhone-App auf den Kern konzentriert: auf das Tun und Lassen.

    

» Von Klaus Zellweger, 25.08.2010 10:30.

Die iPhone-App Do it (Tomorrow) wirkt schon deshalb sympathisch, weil die Bezeichnung darauf hinweist, dass eine Arbeit ruhig einmal verschoben werden darf. Die Funktion ist schnell erklärt: Aufgaben werden in eine Liste eingetragen, erledigt und abgehakt. Und wenn es sich einmal zeitlich nicht ausgeht oder die Motivation auf den Knien herumrutscht, wird eine Aufgabe mit einem Tipp auf den Pfeil auf den nächsten Tag verschoben.

Die App kennt keine Prioritäten, keinen Alarm, kein Kontakt-Mangement und erst reicht keine Gruppenfunktionen. Im Gegenteil: Sie besticht vor allem durch die Funktionen, die sie nicht beherrscht. Sie erinnert an das gute, alte Büchlein, das in analogen Zeiten stets ein treuer Begleiter war.


Do it (Tomorrow) ist umsonst zu haben. Wer jedoch diesen Arbeitstil konsequent durchzieht, spendiert seinem iPhone dazu auch ein perfekt passendes Kleidchen.

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