Open Source: Eine strategische Entscheidung
» Von , 08.12.2008 14:13. Letztes Update, 08.12.2008 14:16.
IT-Manager erhoffen sich ausserdem, mithilfe von Open-Source-Lösungen neue Produkte schneller auf den Markt bringen und dabei die Kosten für Forschung und Entwicklung reduzieren zu können. Der Grund: Freie Entwickler-Communities reagieren schneller und flexibler als ihre fest angestellten Kollegen. Sind diese Erwartungen gerechtfertigt? «Nur weil etwas gratis ist, heisst das noch nicht, dass dafür keine Kosten entstehen», warnt Laurie Wurster, Forschungsdirektor bei Gartner. Von den Total Cost of Ownership entfallen etwa 30 Prozent auf Kaufpreis und Lizenzgebühren. Den Hauptbatzen, die restlichen 70 Prozent, verschlingen Wartung, Pflege und Schulung - und dieser Posten fällt bei Open Source eher höher aus als bei kommerziellen Konkurrenzprodukten. OSS-Kritiker lästern: Die Kosten, die Firmen bei den Lizenzgebühren einsparen, fallen bei Support und Wartung zusätzlich an.



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