Mehr Funktionen für Google Chrome

Immer mehr Anwender setzen mittlerweile auf Google Chrome. Hinter den Kulissen arbeiten die Entwickler permanent an Verbesserungen und Erweiterungen. Was Nutzer in den kommenden Monaten erwartet, erfahren Sie hier.

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» Von idg , 28.01.2011 10:04.

Googles Browser Chrome ist schnell und schlank. Ein Grund dafür: Der Funktionsumfang ist auf das Wesentliche reduziert. Daran wird sich auch künftig nicht grundlegend etwas ändern. Die Google-Programmierer entwickeln aber zumindest kontinuierlich einige kleine und trotzdem wirkungsvolle Funktionserweiterungen. Auch an der Geschwindigkeit schrauben sie immer weiter - zuletzt haben sie die Javascript-Verarbeitung deutlich beschleunigt. Die aktuelle, stabile Version von Chrome enthält bereits einige Beta-Funktionen, die jedoch standardmässig deaktiviert sind.

Um einen Blick auf die Zukunft von Chrome zu werfen, gibt man in die Chrome-Adresszeile «about:flags» ein und drückt Return. Man landet nun auf einer internen Seite, die mehrere Funktionen auflistet, die sich im Test-Stadium befinden und die sich einzeln aktivieren lassen.

Nach dem Klick auf «Aktivieren» bei einem oder mehreren Einträgen ist ein Neustart des Browsers erforderlich. Google weist darauf hin, dass die Funktionen Fehler haben können und möglicherweise die Stabilität des Browsers beeinträchtigen. Zum Recherchezeitpunkt dieses Artikels waren dies die interessantesten Beta-Funktionen:

Google Cloud Print: Mit diesem Dienst machen Anwender ihre Drucker im Internet verfügbar: Wenn man Google Cloud Print aktiviert, erscheint in der Chrome-Konfiguration («Optionen, Details») die Schaltfläche «Bei Google Cloud Print anmelden». Wenn User darauf klicken und im Folgenden ihre Google-Benutzerdaten eingeben, werden ihre an den PC angeschlossenen Drucker über das Internet verfügbar gemacht, während der Computer eingeschaltet ist.
Noch ist das aber weitgehend Zukunftsmusik, denn dieser Service befindet sich im Entwicklungsstadium und kann nur in Verbindung mit Googles Betriebssystem Chrome OS benutzt werden. Künftig soll es aber Web-Anwendungen geben, die Google Cloud Print unterstützen. Das Problem, dass der PC, an dem der Drucker hängt, eingeschaltet sein muss, will Google ebenfalls lösen. Und zwar dadurch, dass es demnächst netzwerkfähige Drucker mit integrierter Google-Cloud-Print-Unterstützung sowie entsprechende Printserver geben soll.

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