IT-Geschäftsprozesse automatisieren

    

» Von Manuela Amrein, 18.11.2009 12:58.

"IT-Management mit Office-Produkten ist heute nicht mehr möglich", sagt Langehammer. Denn, sobald die komplexen Prozesse beschrieben und im PowerPoint gezeichnet wurden, seien diese bereits wieder veraltet. Deshalb sei es für Unternehmen wichtig, die IT-Geschäftsprozesse in einem integrierten Planungssystem wie etwa "PlanningIT" abzubilden und so ein gemeinsames Steuerungsinstrument für die verschiedenen Bereiche eines Unternehmens zu schaffen. Der CSO Frank Schiewer, macht dann auch kein Geheimnis daraus, dass der Firma Alfabet die wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders gelegen kommen: "Aus finanziellen Gründen, bauen momentan leider viele Unternehmen Leute ab. Trotzdem wollen sie mit weniger Leuten die gleiche Arbeit, wenn nicht noch mehr, erledigen. Dies kann jedoch nur erreicht werden, wenn Prozesse vermehrt automatisiert werden." Noch ist Alfabet in der glücklichen Lage, dass sie momentan ohne grosse Konkurrenz am Markt agieren. "Wir stehen noch am Anfang von IT-Planungssystemen, doch wir rechnen in der nächsten Zeit mit einem grossen Hype", blickt Frank Schiewer in die Zukunft. Bewegung im Markt sehen auch Marktforschungsunternehmen wie Forrester. Insbesondere angesichts des rauen Weltwirtschaftsklimas, rät der Forrester-Analyst Alex Cullen, IT-Planung beziehungsweise Enterprise-Architecture-Management (EAM) ganz oben auf die Agenda zu setzen. Denn das Sparpotential durch eine effektive IT-Planung ist enorm. Auch wenn die Einstiegskosten für ein modernes IT-Planungssystems etwa im Bereich eines Mittelklassewagens liegt, können z.B. bei den sogenannten Betriebskosten Einsparungen von bis zu 30 Prozent des jährlichen Budgets realisiert werden. So erreicht man auch, dass prozentual mehr Geld für wichtige IT-Entwicklungen frei wird, was wiederum die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens verbessert, sagt Langhammer.

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