Google: neue Chrome-Beta und Turbo für Web-Apps

Google hat die Beta-Version von Chrome 10 veröffentlicht, womit der Browser massiv schneller werden soll. Zudem will der Suchmaschinenriese für dynamischere Webapplikationen sorgen.

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» Von Harald Schodl, idg , 21.02.2011 10:46.

Bei der Beta-Version von Chrome 10 hat Google kräftig an der JavaScript-Engine V8 geschraubt. Beim Surfen soll der Browser daher einen Zahn zulegen: Im V8-Benchmark ist er laut Google sogar 66 Prozent schneller als die aktuelle Chrome-Version 9.  Ausserdem lässt sich die Beta bei der Videowiedergabe von der Grafikkarte unterstützen. Im Vollbildmodus soll die CPU dadurch um bis zu 80 Prozent weniger ausgelastet sein. 

Die Entwickler spendieren der Beta von Chrome 10 aber auch einige neue Funktionen. Falls gewünscht, lassen sich nun etwa auch Passwörter mit anderen Rechnern synchronisieren. Die Browser-Einstellungen werden ab sofort nicht mehr in einem Dialogfenster vorgenommen, sondern in einem neuen Tab mit eigener URL, die sich bei Bedarf an andere Anwender weitergeben lässt.  

Dynamischere Webapps 

Weiter hat Google eine verbesserte Variante seines Native Client SDK lanciert. Mit der Open-Source-Technik lassen sich Webapplikationen starten, die nativen Code innerhalb des Browsers ausführen. Heutige Web-basierte Programme setzen meist auf JavaScript und sind somit bei der Performance beschränkt – verglichen mit Anwendungen die nativ auf einem Rechner laufen.  

Mit Googles Native Client können Webapplikationen direkt auf die jeweilige CPU zugreifen und sollen so nicht zuletzt dynamischer und reichhaltiger werden. Spezielle Programmierwerkzeuge und ein Auswahlverfahren direkt im Native Client sollen für entsprechende Sicherheit sorgen. Allgemein gilt es als Risiko, wenn ausführbare Dateien direkt aus WWW geladen und auf dem Rechner ausgeführt werden. Den Native Client hat Google erstmals vor eineinhalb vorgestellt. Weitere Informationen zum Native Client SDK finden sich hier.

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