Gemeinsam entwickeln - aber ganz sicher!
» Von , 26.09.2007 09:08. Letztes Update, 26.09.2007 09:10.
Die Verantwortung für die Vergabe der Zugriffsrechte haben die für die einzelnen Bereiche zuständigen Projektleiter. Durch dieses ausgeklügelte Delegationsprinzip wird der Administrationsaufwand auf mehrere Schultern verteilt und minimiert, sodass das IP-Management nicht die eigentliche Produktentwicklung behindert.
Fazit: Umdenken ist gefordert
Es ist die Erkenntnis nötig, dass sich mit operativen, in SCM-, CRM- oder ERP-Systemen gespeicherten Unternehmensdaten keine Wettbewerbsvorteile erzielen lassen. Es sind die Produkte und Services, über die sich ein Unternehmen auf dem Markt positioniert. Mit Engineering Collaboration lassen sich diese effizienter, rascher und kostengünstiger weiter entwickeln und optimieren, als alleine. Moderne PLM-Systeme erlauben dabei eine effiziente, Unternehmensübergreifende Kommunikation aller Prozessbeteiligten bei gleichzeitigem maximalem Schutz ihres jeweiligen geistigen Eigentums.
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Investitionsgüter-Industrie treibt die Entwicklung
Ein wachsender Bedarf für EC ist vor allem in der Investitionsgüter- und der Automobilindustrie auszumachen. In diesen Branchen tätige Unternehmen betreiben in der Regel mehrere Entwicklungsstandorte und lagern zunehmend umfassendere Teile der Entwicklung und Fertigung an Zulieferer aus. Entsprechend muss das IT-System bei der Kommunikation der Ingenieure die Diskussion von Ideen, Änderungen und Verbesserungsvorschlägen unterstützen. Grundlage der Entscheidungsfindung sind aktuelle Produktdaten und Konstruktionszeichnungen, auf welche jeder Standort Zugriff haben muss. Von den virtuellen Sitzungen profitieren besonders die Zulieferer. Denn sie sind es, die normalerweise die anfallenden Abstimmungskosten - etwa durch Reisezeiten - zu tragen haben.
Checkliste
Fünf Dinge, die ein gutes PLM-System auszeichnen
Web-Client: Er ermöglicht externen Entwicklungsabteilungen den Remote-Zugriff auf PLM-Daten auch durch Firewalls hindurch.
Zugriffrechte: Der Zugriff auf Dateien, Produkte, Preis- und Stücklisten etc. sollte fein abstufbar und sowohl objekt- als auch rollenbasiert über mehrere Ebenen hinweg geregelt werden können. Idealerweise lassen sich die Zugriffsrechte auch über mehrere Projekte und Organisationen hinweg verteilen.
Dateireplikation: Sie gewährleistet, dass Mitarbeiter auch von externen Standorten aus auf Dateien zugreifen können. Der Anwender kann dabei lokale Kopien anlegen und diese offline weiter bearbeiten.
Viewer: Sie helfen bei der Überarbeitung von Designentwürfen, indem Kommentare und Änderungsvorschläge zentral gespeichert und so allen Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Sie sollten überdies Objekte so darstellen können, dass auch Prozessbeteiligte aus nicht-technischen Fachbereichen (beispielsweise Marketing, Beschaffung) mit den Ingenieuren diskutieren können.
Chat-Tool: Ein Instant-Messaging-Tool erleichtert die Kommunikation, wenn beispielsweise während einer virtuellen Sitzung gemeinsam an CAD-Objekten gearbeitet wird.



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