Dropbox setzt auf Teamarbeit

» Von Stefan Bordel, 01.02.2017 07:37.

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Aus Project Infinite wird Smart Sync

Der ebenfalls präsentierte Platzhalter-Dienst Smart Sync dürfte vor allem Nutzern von Microsofts OneDrive-Cloud bekannte vorkommen. Die vormals Project Infinite getaufte Funktion soll eine Art On-Demand-Client für den Desktop-Gebrauch darstellen. Anstatt wie bisher alle in der Dropbox-Cloud gesicherten Daten mit dem PC zu synchronisieren, werden stets nur die Daten bereitgestellt, die auch wirklich benötigt werden. Das hilft dabei, wertvollen Speicherplatz einzusparen und ermöglicht zudem die unkomplizierte Nutzung von grösseren Online-Daten unabhängig von der Speicherkapazität des lokalen Rechners. Smart Sync funktioniert auf Windows- und Mac-Computern und ist zu Windows 7 und Mac OS X 10.9 vollständig abwärtskompatibel. Aktuell ist die Funktion ausschliesslich als Preview-Version erhältlich.

Neben den neuen Features hat das Unternehmen auch zusätzliche Tarif-Optionen für Unternehmen vorgestellt. Den Einstieg markiert der Standard-Tarif mit 2 TByte Speicherplatz für 10 Euro im Monat pro Nutzer. Darüber ist der Advanced-Tarif mit unbegrenztem Speicherplatz 15 Euro im Monat pro Nutzer angesiedelt. Grosse Unternehmen greifen wie gehabt zum Enterprise-Paket, bei dem der Preis auf Absprache je nach Anforderungen festgelegt wird.

Kollaborationslösungen wohin das Auge reicht

Mit seinen neuen Business-Funktionen betritt Dropbox den hart umkämpften Markt der Kollaborations-Tools. Erst kürzlich hat etwa Cisco seine Kommunikations- und Kollaborations-Lösung Spark runderneuert. Indessen hat der EFSS-Spezialist Box mit Notes ein ähnliches Paket geschnürt und auch die IT-Schwergewichte Microsoft, Google und Apple haben mit ihren professionellen Cloud-Lösungen ähnliche Kollaborations-Angebote in petto.

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