Deutsche Börse kalkuliert Risiko mit Zürcher Software

Diverse Finanzunternehmen will die Software-Schmiede Avanon zu ihren Kunden zählen. Neu sind die Deutsche Börse, die Privatbank UBP und die Standard Bank South Africa.

Avanon-CEO Hans-Peter Güllich zählt neu auch die Deutsche Börse zu seinen KundenAvanon-CEO Hans-Peter Güllich zählt neu auch die Deutsche Börse zu seinen Kunden
  

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» Von Mark Schröder , 27.05.2011 10:49.

Seit zwölf Jahren ist Avanon im Geschäft. Das Jungunternehmen aus dem Zürcher Technopark offeriert Software für das firmenweite Risiko-Management und hat gemäss CEO Hans-Peter Güllich heute rund 400 Konzerne aus 40 Ländern als Kunden.

Neu kalkuliere jetzt auch das Tochterunternehmen der Deutsche Börse, Clearstream, mit dem Avanon-System die Risiken von Finanztransaktionen, sagt Güllich. Clearstream stellt die Nachhandelsinfrastruktur für Finanzplätze und Wertpapierdienstleistungen für 52 Märkte weltweit bereit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Luxemburg verwaltet ein Vermögen von mehr als 11,3 Billionen Euro.

Privatbank und Grossbank

Mitte Mai hatte Avanon zwei weitere Abschlüsse vermeldet. Einerseits wurde gemeinsam mit dem Partner Solution Providers bei der Genfer Privatbank Union Banque Privée (UBP) die Risiko-Management-Lösung implementiert. Andererseits, so CEO Güllich, entschied sich die Standard Bank South Africa für die Zürcher Software. Die umsatzstärkste Bank Südafrikas hat laut eigenen Angaben als Investmentbank grossen Anteil an der Entwicklung des südafrikanischen wie auch des gesamtafrikanischen Wirtschaftslebens.

Das System der Zürcher Software-Schmiede ist nach Aussage von COO Patrick Wegmann für sowohl kleine als auch grosse Unternehmen geeignet. Es handle sich um eine Standard-Lösung, bei der kundenspezifische Anpassungen über Einstellungen im System möglich seien. «Das verkürzt die Implementierungszeit», hebt Wegmann hervor.

Einen der künftigen Wachstumsmärkte hat Mirko Djuric, Vice President Global Sales, kleine und mittlere Betriebe identifiziert. Das webbasierte System könne zum Beispiel auch als Outsourcing-Dienstleistung betrieben und via einem Provider wie green.ch oder Swisscom bezogen werden.

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