Apple blockiert Pebbles Smartwatch-App

Die Smartwatch-App «Pebble Time» wird von Apple nicht für den «iTunes App Store» freigegeben. Versucht Apple, auf diese Weise den Smartwatch-Konkurrenten vom iPhone fernzuhalten?

» Von Patrick Bizzarri , 05.06.2015 12:25.

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Damit die Pebble-Smartwatch mit einem iPhone verbunden werden kann, müssen Nutzer die App «Pebble Time» im «iTunes App Store» downloaden. Diese wird jedoch von Apple blockiert. Gemäss Apple wird «Pebble Time» momentan noch geprüft. Das kann auch einmal etwas länger dauern oder zur Ablehnung führen, wie zahlreiche App-Hersteller bereits erfuhren. Dass die App im «Google Play Store» bereits erhältlich ist, wirft Fragen auf. Bremst Apple mit dieser Prüfung einen Konkurrenten aus? 

Zwar wurde die App im Mai bereits für den «iTunes App Store» zugelassen, danach aber vom Hersteller aufgrund eines Updates wieder zurückgezogen. Im Google Play Store hingegen steht die App seit längerem zum Download bereit. Dies wirft ein schiefes Licht auf das Prüfungsverfahren von Apple. Die Cupertiner lehnen eine schnellere Prüfung der App ab. Pebble fordert seine Kunden deshalb dazu auf, Apple unter Druck zu setzten, damit die App bald im «iTunes App Store» steht. 

Die Smartwatch «Pebble Time» wird seit 2013 - dank Kickstarter-Finanzierung - weltweit verkauft. Diesen Juli wird das Modell «Pebble Steel»lanciert, welches durch ein Metallgehäuse nicht mehr wie ein Gimmick aus dem Überraschungsei wirkt. Die Pebble-Uhren lassen sich via Bluetooth mit einem Smartphone verbinden. Pebble ist kompatibel mit allen Android-Geräten ab Version 2.3 sowie mit allen iPhones zurück bis zum iPhone 3GS - wenn die entsprechenden Apps verfügbar sind.

 

 

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KOMMENTARE

Armin Heinzmann: 05-06-15 15:07

Dies ist einfach nur peinlich und kindisch, wenn sich der weltgrösste Konzern so zu schützen versucht. Wer es immer noch nicht gemerkt hat, merkt es jetzt: Apple ist ein teures Gefängnis und Entscheidungen trifft man nicht mehr selber, sondern die werden in Cupertino für einen gefällt und man hat gefälligst kund zu tun, dass man es genau so gemacht hätte. Also wie z.B. die jahrelange Standardantwort von iPhone Nutzern: Ein Handy braucht genau ein 3.5" Display. Alles andere ist viel zu gross und nicht mehr bedienbar. Gehirnwäsche per Gadget - so einfach kann die Welt sein.

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