Zürich ist der Bot-Herd der Schweiz

» Von Jens Stark , 27.09.2017 14:32.

weitere Artikel

Bildergalerie

Bildergalerie

Bildergalerie

IoT und Smartphones als Grund für globales Botwachstum

Insgesamt ist das weltweite Botnet – also die Anzahl aller weltweiten Bots – im vergangenen Jahr um 6,7 Millionen zusätzliche Bots gewachsen, ist der Symantec-Studie zu entnehmen. Mehr als 689 Millionen Menschen seien zudem Opfer von Onlinekriminalität geworden. Grund für das rasante Wachstum sind laut Symantec neue Geräteklassen wie Smartphones und das Internet der Dinge (Internet of Things; IoT).

«Nicht nur Computer sind von den Roboterarmeen der Kriminellen betroffen. 2016 haben wir beobachtet, dass Cyberkriminelle zum Ausbau ihrer Botnets zunehmend auch auf Smartphones und Internet-of-Things (IoT)-Geräte zurückgreifen», analysiert Wüest. «Server bieten darüber hinaus sehr viel mehr Kapazitäten für DDoS-Attacken als herkömmliche PCs von Privatpersonen.»

Tatsächlich spricht einiges dafür, dass IoT-Geräte für den globalen Anstieg von Botinfektionen im Jahr 2016 mitverantwortlich sind. Denn während der Hochphase im vergangenen Jahr – als sich das Mirai-Botnet rasend schnell ausbreitete – war fast eine halbe Million internetfähiger Geräte wie IP-Kameras und Home-Router beteiligt. Dabei fand alle zwei Minuten ein Angriff auf ein IoT-Gerät statt. Unbemerkt von ihren Besitzern ging fast ein Drittel der Angriffe von IoT-Geräten in Europa aus.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.