Von den Hackern lernen
Im alltäglichen Cyberkrieg sind die Hacker bestens organisiert. Der israelische IT-Security-Spezialist Check Point will nun mit der Macht der Cloud die Zusammenarbeit unter den Angegriffenen fördern.
Gil Shwed, CEO von Check Point, will mit Crowd-Sourcing Hacker und Botnet-Betreiber bekämpfenweitere Artikel
» Von , 31.05.2012 09:20.
Die Bedrohungslage vieler Firmen sei ernst: Neben der Malware, deren Anzahl sich in den letzten Jahren versechsfacht hat, seien es vor allem Botnetze, die Unternehmen zunehmend infiltrieren, erklärt Gil Shwed, CEO von Check Point Software Technologies, während seiner Keynote zur Kundentagung Check Point Expierience (CPX) 2012, die zur Zeit in Berlin stattfindet. Die Statistik scheint ihm recht zu geben: 82 Prozent der Firmen hätten im letzten Jahr bei sich ein Botnet entdeckt. «Ich wette, dass auch die restlichen 18 Prozent befallen sind, es aber nur nicht gemerkt haben».
Der Wettlauf mit den Cyberkriminellen ist also fast nicht zu gewinnen. Zwar versuche man bei Check Point auch durch verbesserte Produkte der Situation Herr zu werden. «Es reicht aber nicht mehr, nur Technik hinzuzufügen», ist Shwed überzeugt. Die Firma will deshalb die Zusammenarbeit unter den zu schützenden Firmen fördern. «Die Hacker sind bestens organisiert, nur die Unternehmen kämpfen alleine gegen die Attacken», meint Shwed.
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