Virtualisieren, aber sicher

An VMwares Hausmesse VMworld zeigten auch zahlreiche Security-Anbieter, wie sie virtuelle Umgebungen abzusichern gedenken.

Virtuelle Maschinen: Schutz gegen potenzielle Sicherheitslücken.
  

» Von Jens Stark, 17.09.2008 08:09. Letztes Update, 17.09.2008 08:49.

Techniken zur Virtualisierung von Servern, Programmen und Desktop-PCs bergen auch reichlich Sicherheitsrisiken. Zahlreiche Hersteller nutzten daher die diese Woche in Las Vegas stattfindende VMware-Hausmesse «VMworld» um Security-Lösungen für virtuelle Umgebungen zu präsentieren.

Neben den alteingesessenen Security-Anbietern haben vor allem Newcomer ihre Lösungsansätze vorgestellt. Altor Networks zeigte zum Beispiel ihre Virtual Network Firewall, die Ende Oktober verfügbar sein soll. Laut Firmenchef Amir Ben-Efraim, verhindert die Altor-Firewall, dass im Datenverkehr zwischen virtuellen Maschinen (VM) «tote Winkel» entstehen, die von herkömmlichen Tools nur schlecht überwacht werden können. Die virtuelle Brandmauer soll ausserdem den dynamischen Umzug von VM absichern helfen. Traditionelle Firewalls, die an der physischen Netzwerkschicht angesiedelt sind, seien nicht in der Lage, dabei unauthorisierten Datenverkehr aufzuspüren und abzublocken, meint Ben-Efraim. Altors Virtual Network Firewall dagegen könne der VM während des Migrationsprozesses folgen und sicherstellen, dass etwa auch alle definierten Policies auch am neuen Ort weitergelten.

Catbird hat die VMworld dazu genutzt, ein Update von V-Security zu zeigen. Version 2.0 soll Rollen-basierte Managementfunktionen aufweisen. Dadurch können Verwalter von VM definieren, welche Anwender welche Funktionen wie benutzen dürfen. V-Security verfügt neuerdings auch über sogenannte Trustzones. Diese ähneln den Firewalls in der physischen Welt und erlauben es Administratoren, Gruppen von Anwendern zu definieren und mit bestimmten Zugriffsrechten für virtuelle Umgebungen auszustatten.

www.VMworld.com

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der IDG Communications AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.