Viele WLAN-Geräte erhalten kein Sicherheits-Update

» Von Stefan Bordel, dpa, 24.10.2017 11:29.

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Attacken grundsätzlich jederzeit möglich

In dem Podcast wies der belgische Forscher darauf hin, dass Angreifer eine Attacke auch aus grösserer Entfernung ausüben könnten: Man muss sich zwar in der Reichweite des Netzwerks aufhalten. Es gibt allerdings Spezialantennen, mit denen man sich aus grösserer Entfernung mit einem Wi-Fi-Netzwerk verbinden kann. Damit wäre es möglich, die Attacke auch aus einer Distanz von zwei oder sogar drei Kilometern zu starten.

Vanhoef sagte, ihm sei nicht bekannt, dass irgendwelche Hacker bereits über Tools verfügen, um die Krack-Attacke auszuführen. Es könnte aber sein, dass jemand schon so ein Programm geschrieben und noch nicht veröffentlicht habe. Die Programmierung einer Software, mit der man die Attacke ausführen könne, setze einige technische Expertise voraus. Daher könnte es noch einige Zeit dauern, bis so ein Tool programmiert sei. Es bleibe dann aber auch offen, ob so ein Tool dann auch publik werde. Wenn so ein Tool verfügbar wäre, könnten viele Leute eine Krack-Attacke ausführen.

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