Über dieses Hacking-Arsenal verfügt die CIA laut Wikileaks

» Von sda/jst, 08.03.2017 07:05.

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«Neue NSA geschaffen»

Die Veröffentlichung gehe bezüglich ihrer Grössenordnung weit über die von Enthüller Edward Snowden aufgedeckten Informationen des US-Abhördienstes NSA hinaus, hiess es von Wikileaks. Die CIA habe heimlich ihre Cyberaktivitäten ausgebaut und so eine neue NSA geschaffen. Mit dem Unterschied, dass diese neuen Aktivitäten noch weniger reguliert seien. Wikileaks will die Informationen in mehreren Teilen publik machen.

Die angewandten Strategien, mit Hilfe sogenannter Cyber-Waffen an Informationen zu gelangen, seien hochgradig gefährlich. Sobald eine solche Waffe in die falschen Hände gerate, könne sie jederzeit gegen Dritte eingesetzt werden. «In der Entwicklung von Cyber-Waffen liegt ein extremes Risiko der Weiterverbreitung», sagte Wikileaks-Gründer Julian Assange.

Erstmals Material bearbeitet

Zum Hacking-Arsenal der CIA gehören laut Wikileaks Malware, Viren und Trojaner. Demnach können etwa iPhones, Android-Geräte oder Windows-Rechner ausspioniert werden. Zudem sollen über eine spezielle Software Samsung-Fernsehgeräte des Modells F-8000 mit eingebauter Kamera und Mikrofon in eine Wanze verwandelt worden sein. Bei der Attacke mit einem Programm namens «Weeping Angel» erwecke das Gerät den Anschein, ausgeschaltet zu sein. Stattdessen zeichne der Fernseher Gespräche auf und sende diese an einen CIA-Server.

Zudem könne der Geheimdienst die Verschlüsselung von Nachrichtendiensten wie WhatsApp, Signal oder Telegram umgehen, indem er Smartphones hacke und auf Nachrichten oder Audiobotschaften zugreife, bevor die Verschlüsselung greife.

Wikileaks nennt die Quelle seiner Informationen nicht. Die Quelle habe den Wunsch, mit der Veröffentlichung eine öffentliche Diskussion über die Frage zu entfachen, ob die CIA ihre Kompetenzen überschreite. Erstmals hat die Enthüllungsplattform Dokumente vor Veröffentlichung bearbeitet und etwa Namen von CIA-Mitarbeitern oder andere Daten geschwärzt.

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KOMMENTARE

Bibi Schizi: 08-03-17 15:32

Aber niemand denkt, dass die CIA Millionen von Mitarbeitern hat, um Millionen von Leuten zu überwachen, wenn man bedenkt, dass etwa 95% der Gespräche absolut belanglos wäre... die würden vor Langeweile sterben. Sie müssen diese Big Data filtrieren und nur wirklich Wichtiges herauslesen, darum suchen sie nur nach bestimmten Stichwörter. Unbescholtene Bürger sind für die CIA absolut uninteressant.

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