Surfer nehmen Datenschutz selbst in die Hand

» Von Jens Stark , 25.02.2015 08:05.

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Falsche Angaben

So wenig Vertrauen hat Auswirkungen auf das Verhalten der Surfer. 57 Prozent wagen es nicht, persönliche Informationen im Netz von sich preiszugeben. Dabei zeigen sich Länder-spezifische Unterschiede, während die Deutschen noch recht freizügig Persönliches im Web präsentieren - nur 44 Prozent vermeiden es, persönliche Details zu posten -, geben sich die Franzosen recht zugeknöpft. 66 Prozent verweigern hier die Veröffentlichung privater Daten. Schweizer Surfer wurden bei der Symantec-Studie nicht erfasst.

Der Wunsch nach Datenschutz führt so weit, dass gut ein Drittel der Befragten im Web falsche Angaben macht. Besonders grosse «Lügner» sind hier die Deutschen: 36 Prozent von ihnen faken ihre Identität online.

Das seien schlechte Nachrichten für Firmen, die beispielsweise zu Marketing-Zwecke auf die Angaben von Anwendern angewiesen sind, warnt Siân John, Chef-Strategin bei Symantec Europa.

Wie man sich sonst sicher im Web bewegen kann, erfährt man in den Computerworld-Übersichtsartikeln «Anonym im Web», «Tipps für Paranoide (Teil 1): Im Web unterwegs» und «Tipps für Paranoide (Teil 2): Soziales Netz, E-Mail und Mobilfunk».

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