Strategiewechsel im IT-Sicherheits-Bereich

Im IT-Security-Bereich seien die Zeiten vorbei, in der Firmen einzig auf Präventionsmassnahmen setzten. Künftig liege der Fokus auf Detection- und Response-Lösungen, sagen die Analysten von Gartner voraus.

» Von Luca Perler , 15.03.2017 16:32.

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Im IT-Security-Bereich bahnt sich gemäss dem Marktforschungsunternehmen Gartner ein Strategiewechsel an: Die Zeiten, in der sich Firmen ausschliesslich auf Präventivmassnahmen konzentrierten, seien vorbei. Künftig werde mehr Geld in Früherkennung und Reaktionsfähigkeit investiert, schreiben die Analysten von Gartner in einer Studie. «Das heisst jedoch nicht, dass Prävention unwichtig ist und Sicherheitsverantwortliche aufhören, Vorfälle zu unterbinden versuchen. Vielmehr zeigt es, dass Präventionsmassnahmen wirkungslos sind, wenn sie nicht an Detection- und Response-Lösungen gebunden sind», erklärt Sid Deshpande, Principal Research Analyst bei Gartner.

Grundsätzlich vermuten die Analysten von Gartner, dass der Strategiewechsel dem IT-Security-Segment einen weiteren Umsatzschub bescheren wird. Noch 2017 würden die IT-Security-Ausgaben weltweit auf 90 Milliarden US-Dollar ansteigen – 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis 2020 sagen die Analysten einen Anstieg auf über 113 Milliarden US-Dollar voraus.

Das Wachstum der Ausgaben im IT-Sicherheits-Bereich sei laut Sid Deshpande unter anderem auf das mangelnde Wissen von Firmen im Bereich von Detection- und Response-Strategien zurückzuführen. Während Jahrzehnten hätten Unternehmen auf präventive Ansätze gesetzt, deshalb müssten sie nun externe Hilfe in Anspruch nehmen, etwa von Sicherheits-Beratern, Managed Security Service Providers (MSSP) und Outsourcern.

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