Sony wird Opfer eines Monster-Hacks

Sony Pictures ist massiv gehackt worden. In den geklauten Unterlagen findet sich alles, was man sich unter vertraulichen Dokumenten so vorstellt. Dass Nordkorea hinter dieser Mutter aller Hacks stecken könnte, ist allerdings unwahrscheinlich.

» Von Jens Stark , 04.12.2014 11:28.

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Das Filmstudio Sony Pictures ist das Opfer geworden des «peinlichsten und allumfassendsten Hack interner Unternehmensdaten, der je publik wurde». Zu dieser Einsicht gelangen die Kollegen von BuzzFeed News, nachdem sie sich durch 40 Gigabyte an geleakten Daten gekämpft haben.

Kleine Kostprobe gefällig? In den geklauten Informationen finden sich so heikle Dokumente wie Strafregisterauszüge von Angestellten, Lohnverhandlungsprotokolle und Arztzeugnisse, die Krankschreibungen belegen. Doch damit nicht genug: Die Unterlagen enthalten Excel-Tabellen mit den Löhnen von 6800 Mitarbeitern weltweit, und die Sozialversicherungsnummern - vergleichbar mit unserem AHV-Nummern - von 3500 US-Angestellten. Daneben finden sich Entwürfe von künftigen TV-Shows, Protokolle von Verkaufsverhandlungen sowie Dokumente aus der Personal- und Marketingabteilung des Studios.

Spitze des Eisbergs

Die 40 Gigabyte, welche die Hacker veröffentlicht haben, sind dabei lediglich die Spitze des Eisbergs. Die Kriminellen, die sich selbst als «Wächter des Friedens» (Guardians of Peace) bezeichnen, haben eigenen Angaben zufolge Sony Pictures um 100 Terabyte an Internas erleichtert.

Sony hat die Leaks nicht im Detail kommentiert. In einem Statement, gibt die Firma allerdings zu, das Opfer einer Cyber-Attacke geworden zu sein. Man arbeite mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Vorfälle zu untersuchen.

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