Smartphones: Die Sicherheitslücken häufen sich

Soeben wurde in der Android-App von Skype ein riesiges Sicherheitsloch bekannt. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es mit der Sicherheit der Smartphones nicht zum Besten steht.

Je mehr Smartphones im Umlauf sind, umso attraktiver werden sie für Hacker.Je mehr Smartphones im Umlauf sind, umso attraktiver werden sie für Hacker.
  

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» Von Marcel Hauri , 19.04.2011 11:45.

Moderne Smartphones werden immer komplexer. Das komplizierte Zusammenspiel zwischen Software und Betriebssystem und die daraus resultierende Verletzbarkeit von Sicherheitsrichtlinien in Unternehmen, treibt manchen IT-Security-Officer Angstschweiss auf die Stirn. Vor allem die Android-Geräte sind anfällig gegenüber Schadsoftware, doch auch RIM's Blackberry und Apples iPhone wurden in der Vergangenheit angegriffen.

Computerworld.ch zeigt sieben Sicherheitslücken, die in der vergangenen Jahren für rote Köpfe sorgten.

August 2006: Erster Blackberry-Trojaner

RIM ist bekannt für seine sicheren Blackberry-Geräte, die sensitive Daten wie Mails verschlüsselt zwischen den mobilen Anwendern verschicken. Trotzdem zeigte im Jahr 2006 der Sicherheitsexperte Jesse D'Aguanno an der Defcon Hacker-Konferenz, wie er in einem harmlosen Tic-Tac-Toe-Spiel einen Trojaner einpflanzte, der es ermöglichte, Angriffe via dem infizierten Blackberry auf Unternehmensnetzwerke zu starten.

Januar 2009: PDF-Sicherheitslücken bei RIM

Da sich Adobes PDF-Format hoher Beliebtheit erfreut, sah sich RIM gezwungen, seine Geräte für das Dokumentenformat freizugeben. Doch die saubere Integration von PDF in die Blackberry Enterprise Server war nicht einfach. So erklärte RIM im Januar 2009, das es «mehrere Sicherheitslücken» bei der Verwendung des PDF-Distillers im Zusammenspiel mit dem «Attachment Service» gibt. Die Sicherheitslücken könnten von Hackern verwendet werden um mit korrupten PDF-Dokumenten Code auszuführen.

November 2009: Rick Astley kapert iPhones

Ein arbeitsloser australischer Programmierer dachte sich einen besonderen Scherz aus, als er einen Wurm für das iPhone programmierte, der das Hintergrundbild auf dem Telefon mit dem des englischen Pop-Sängers Rick Astley austauschte. Computerworld.ch berichtete. Es war wohl ein verlängerter Scherz, des sogenannten «Rickrollings», das vor vier Jahren für Furore sorgte.

Auch wenn der Wurm harmlos war, zeigte er doch die Verletzbarkeit von Apples iOS. Es sollte nur ein paar Tage dauern, bis ein ähnlicher, aber weit gefährlicher Wurm auf den iPhones verteilt wurde.

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