Schweizer Datenschützer rügt Google und Facebook

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte Hanspeter Thür kritisiert Facebook und Google für deren laschen Umgang mit dem Thema Datenschutz.

Mit sensiblen Daten sollte man sorgsam umgehenMit sensiblen Daten sollte man sorgsam umgehen
  

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» Von Hannes Weber , 27.06.2011 16:47.

Der aktuelle Jahresbericht des Eidgenössischen Datenschützers Hanspeter Thür behandelt auf über 200 Seiten die aktuelle Lage zum Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechte in der Schweiz.

In dem Bericht ist natürlich auch der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts zu Google Street View ein Thema. Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, hebt Thür die Wichtigkeit des Verfahrens hervor. Zwei Punkte seien im Zusammenhang mit Street View zentral: Erstens die Frage, nach welchem Recht ein global verfügbarer Dienst wie Street View behandelt werden sollte. Googles Haltung, für die Schweizer Rechtslage nicht verantwortlich zu sein, sei fatal. Es dürfte in diesem Zusammenhang nicht nur das Recht des Landes, in dem ein Dienst beheimatet ist, gelten.

Der zweite zentrale Punkt, den Thür hervorhebt, ist die Problematik automatisierter Software, im konkreten Fall von Bildbearbeitungs-Software. Ein solches Programm sollte Gesichter und Autokennzeichen in Street View unkenntlich machen, wies aber eine relativ hohe Fehlerquote auf. Wenn es um Datenschutz geht, dürfe man eine solche Fehlerquote nicht in Kauf nehmen, so Thür. Auf politischer Eben hebt der oberste Schweizer Datenschützer die Wichtigkeit einer klaren Rechtslage hervor. Der Bundesrat habe eine Evaluation der Wirksamkeit des Datenschutzgesetzes in Auftrag gegeben und wird das Parlament Ende Jahr über allfälligen Handlungsbedarf informieren.

Auf der nächsten Seite: «Auch Facebook in der Kritik»

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KOMMENTARE

Doc Feelgood: 28-06-11 13:15

@ Roger Mühlemann

Wie merkbefreit muss mann sein, um nicht zu merken, dass das nicht nur die "Schweiz-Intern", sondern sogar Global die Probleme sind.

Aber Hauptsache was dummes geschrieben, bzw. Google, Facebook und Co. leben von solchen "Dummen", die verrgessen das Gehirn einzuschalten.

Da liegt das eigentiliche Problem.

Roger Mühlemann: 27-06-11 20:23

Wenn man den Artikel so liest, dann frage ich mich ob der Datenschützer in eine anderen Welt lebt oder echt nicht sieht was wir Schweiz-Intern da noch für Probleme zu lösen hätten. Aber immerhin kommt er wieder mal im Fernsehen .. ist doch toll !

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