Schlag gegen falsche Microsoft-Supporter

Der US-Handelsbehörde ist in Zusammenarbeit mit Behörden aus anderen Ländern ein Schlag gegen ein Netzwerk von Betrügern gelungen, die sich telefonisch als Microsoft-Supporter ausgaben, um Geld von ihren Opfern zu verlangen.

Den falschen Supportern wurde das Handwerk gelegt

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» Von Hannes Weber , 05.10.2012 09:50.

Unter der Führung der US-Handelsbehörde FTC konnten die Behörden von insgesamt fünf Ländern einen Schlag gegen ein organisiertes Netzwerk von Kriminellen ausüben, die sich telefonisch als PC-Supporter ausgaben. Im Rahmen der Operation, an der auch Kanada, Australien und Grossbritannien beteiligt waren, wurde gegen nicht weniger als 14 Firmen und 17 Einzelpersonen ermittelt. Bis jetzt wurden zudem Vermögen in der Höhe von 188'000 US-Dollar eingefroren. Die meisten der Betrüger stammen aus Indien, einige auch aus den USA und Grossbritannien.

Betrüger hatten es auf englischsprachige Opfer abgesehen

Der Trick der Betrüger, die es laut ZDNet primär auf englischsprachige Opfer in den USA, Kanada, Australien, Irland, Neuseeland und Grossbritannien abgesehen haben, ist auch in der Schweiz bestens bekannt. Die Betrüger rufen ihre Opfer an und geben sich am Telefon als PC-Supporter, oft von bekannten Firmen wie Microsoft und Google, aus. Ihren Opfern versuchen sie dann weiszumachen, dass diese einen Virus auf ihrem PC haben, der beseitigt werden müsse. Für diesen Vorgang verlangen die Betrüger dann einen Geldbetrag.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Auch Schweiz war betroffen

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