Sanitas Troesch wurde Opfer der weltweiten Cyber-Attacke

Vom globalen Cyber-Angriff mit dem Kryptotrojaner «Petya» sind auch Schweizer Firmen betroffen. Nach Angaben des Bundes erwischte es hierzulande insgesamt sieben Unternehmen.

» Von lp, sda, 29.06.2017 14:00.

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Der Schweizer Bad- und Küchenspezialist Sanitas Troesch ist Opfer der weltweiten Cyber-Attacke geworden. Das Unternehmen ist derzeit per E-Mail und über die Telefonzentralen nicht erreichbar, wie es auf seiner Homepage heisst.

Sanitas Troesch publizierte auf seiner Homepage jedoch Telefonnummern, mit welchen die einzelnen Filialen zu erreichen sind. Das Unternehmen prüfe den Vorfall derzeit intensiv und setze alles daran, die Kunden auch auf elektronischem Weg wieder rasch möglichst erreichen zu können, teilte Sanitas Troesch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit.

Die Firma bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Nordwestschweiz». Sanitas Troesch gehört zum französischen Industriekonzern Saint-Gobain, welcher ebenfalls von der Schadsoftware infiziert wurde.

Bei der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI meldeten sich bis am Donnerstagmittag sieben Unternehmen, welche Opfer der Attacke wurden. MELANI machte keine näheren Angaben zu den einzelnen betroffenen Firmen. Eine davon ist die Werbeagentur Admeira, welche bereits am Dienstagabend im Kurznachrichtendienst Twitter über die Attacke informierte.

Am Donnerstagmittag gab die Werbeagentur ebenfalls über Twitter bekannt, dass ihre Webseite wieder online ist.

 

 

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