Microsofts Chefjurist: «Backdoors sind Tore zur Hölle»

Microsofts Chief Legal Officer, Brad Smith, hat sich bei seinem Auftritt an der RSA-Sicherheitskonferenz hinter Apple und gegen das FBI gestellt.

» Von Jens Stark , 02.03.2016 14:34.

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Während seiner Rede an der RSA Conference, die derzeit in San Francisco stattfindet, hat Microsofts Chefjurist Brad Smith, die Unterstützung seiner Firma für Apple im Streit mit dem FBI bestätigt. Apple hatte sich geweigert, das iPhone 5c der Attentäter eines Terroranschlags im kalifornischen San Bernardino zu entschlüsseln und hierfür eine Hintertür-artige Software zu programmieren.

An der IT-Security-Konferenz der EMC-Tochter betonte Smith nun die Wichtigkeit von Verschlüsselung, um die Anwender und ihre Informationen abzusichern. «Wir müssen uns vor Augen halten, dass in Sachen Security keine Technik so wichtig ist wie die Verschlüsselung», sagte Smith. «Und trotz der besten Absichten ist etwas klar: Der Weg zur Hölle beginnt an der Backdoor».

FBI-Chef spricht doch von «Präzedenzfall»

Derweil hat FBI-Direktor James Comey vor dem US-Kongress in einer Anhörung zu Bedenken gegeben, dass die Forderung an Apple, anlässlich des Terroranschlags das iPhone des Attentäters zu entschlüsseln, kein Einzelfall bleibe. Vielmehr könnte das FBI dies zum Präzedenzfall werden lassen. Noch vor einer Woche hatte Comey von einem Einzelfall gesprochen.

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KOMMENTARE

Dr. Feelgood: 04-03-16 15:55

Komisch, sein Big-Chef Billy Gates spricht da ja ganz anders.
Er findet die Zusammenarbeit mit dem FBI spitze.

Aber microsoft hatte ja schon seit Windows 3.1 seine Mata Hari namens Alexa.
Wieso sollte sich microsofts Spionagehunger ausgerechnet anno domini 2016 ändern?

Wenn jemand nicht ausspioniert werden will, kann er alternativlos nur Linux nehmen.

Bernd Bother: 04-03-16 07:35

Weiss das sein Chef Nutella auch? Gerade Mikrosoft reist den Schnabel auf mit îhrer direkten Windows 10 Leitung zur NSA und einem Datenhunger der einzigartig ist...

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