Melani: Achtung vor Kinderporno-Trojaner

Die Eidgenössische Melde - und Analysestelle für Informationssicherung (Melani) warnt derzeit von einem besonders fiesen Computerschädling, der sich im Umlauf befindet.

Diese Meldung schockt derzeit ahnungslose Anwender (Bild: Melani)

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» Von Hannes Weber , 08.11.2011 09:59.

Das Schadprogramm sperrt den betroffenen Computer und zeigt eine bildschirmfüllende Meldung an, die angeblich vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement stammt. Die Vorwürfe wiegen schwer: Auf dem PC würde sich kinderpornografisches Material befinden, weshalb man ein Bussgeld von 150 Franken zu berappen hätte.

Melani stellt jedoch klar, dass solche Meldungen in keinem Fall vom Bund stammten, trotz offizieller Logos. Auch bringt es natürlich nichts, das Bussgeld zu bezahlen. Stattdessen rät Melani, einen infizierten Computer mit einer aktuellen AntiVirus-Live-CD zu überprüfen, oder ein Computerfachgeschäft zu konsultieren. Ausserdem sollten Betroffene ihre Passwörter ändern. 

Im Frühling 2011 war bereits ein ähnliches Schadprogramm im Umlauf. Dieses gab vor, vom deutschen Bundeskriminalamt zu stammen. Auch damals wurde man wegen angeblichem Besitz von illegalem Material zur Zahlung eines Bussgeldes aufgefordert.

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