Im Kampf gegen Cybercrime as a Service

Unternehmen sehen sich immer härteren Cyberattacken ausgesetzt. Die Angreifer feilen ständig an neuen Einbruchsmethoden, verfügen über Geld und sind international organisiert.

» Von Hartmut Wiehr, 24.03.2016 15:03.

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Auch Gurus können irren: 2008 sagte Verschlüsselungs-Legende Bruce Schneier grossen Sicherheitskonferenzen wie der RSA Conference ein baldiges Ende voraus. Das Gegenteil ist eingetroffen. Vergangenes Jahr verzeichnete die jährlich stattfindende RSA-Konferenz in San Francisco mehr als 33'000 Besucher, etwa 500 Aussteller waren dort mit Ständen vertreten. Damit ist dieses Zusammentreffen von Sicherheitsexperten die grösste Security-Konferenz weltweit.

Woran liegt es, dass die RSA-Konferenz in San Francisco nach wie vor riesigen Zulauf hat? Die Antwort ist einfach: Das Ausmass der Cyberattacken durch organisierte Kriminalität und die Aktivitäten vieler Regierungen ist inzwischen so erdrückend, dass sich die Unternehmen zwangsläufig bemühen müssen, mehr über effiziente Gegenmassnahmen und über Präventionsmöglichkeiten zu erfahren.

Cybersecurity-Trends

Auf einer der kleineren Konferenzen, die RSA während des ganzen Jahres rund um den Globus veranstaltet, zeigte Rashmi Knowles, Chief Security Architect Europa, im November in Abu Dhabi, wie sich die Bedrohungslandschaft (Threat Landscape) aus RSA-Sicht darstellt.

Man müsse zum Beispiel wissen, dass Sicherheit für die Mitarbeiter eines Unternehmens etwas Unterschiedliches bedeuten kann, je nach Erfahrung, Know-how oder Position. Die Identität, die einer Person von den für das Identitätsmanagement Zuständigen innerhalb einer Organisation oder eines Unternehmens zugeschrieben wird, ist laut Knowles ein zentraler Angriffspunkt für Attacken auf Netzwerke und Infrastruktur.

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