Hacker-Angriffe für eine Hand voll Dollar
Dieser Tage sind die Webseiten von Schweizer Parteien mit DDoS-Attacken lahmgelegt worden. Laut dem Schweizer Virenjäger Candid Wüest sind solche Angriffe im Web erhältlich wie jede andere Dienstleistung, Gratis-Testlauf inklusive.

» Von , 16.11.2010 11:24.

Laut Cybercrimeexperte Candid Wüest ist es sehr schwierig herauszufinden, wer hinter den Attacken auf die Webseiten von Schweizer Parteien steht.
Über die Hintergründe und die Hintermänner der Angriffe wird derzeit wild spekuliert. Die Urheber der Angriffe herauszufinden, ist allerdings nicht einfach, wie der Schweizer Cybercrime-Experte von Symantec, Candid Wüest, gegenüber Computerworld.ch meint. "Man müsste heraus finden, wer das Botnetz steuert, das die DDoS-Attacke verübt hat, und das ist sehr schwierig", meint er. "Denn der Angreifer kann das Bot-Netz meistens über ein Webfrontend steuern, was aus jedem anonymen Wifi-Hotspot bedient werden kann, somit gibt es keine verwertbaren Spuren", führt Wüest weiter aus.
DDoS-Attacken sind für eine Hand voll Dollar zu haben, wie der Screenshot dieser öffentlichen
Fazit: Um die Seite einer Schweizer Partei lahmzulegen braucht es laut Wüest keinerlei technisches Know-how. Wieviel es kosten würde, um eine erfolgreiche DDoS-Attacke zu reiten, kommt laut Wüest auf die Kapazität der Seite an. "In der Regel gibt es solche Attacken bereits für wenige hundert Dollar zu kaufen", berichtet er.



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