Hacker-Angriff: Israel will sich rächen

Der Cyberkrieg zwischen einem Hacker, der 6000 Kreditkartennummern von Israelis gestohlen und veröffentlicht hat, und den Behörden Israels eskaliert. Letztere wollen den Angriff rächen.

  

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» Von Jens Stark , 09.01.2012 11:38.

Offiziell hat Israel bekanntgegeben, das Land wolle in der selben Art und Weise auf einen Cyberangriff reagieren, der offiziell als gewalttätige terroristische Tat bezeichnet wird. Letzte Woche hatte ein Hacker, der sich OxOmar nennt, 6000 Kreditkartennummern von Israelis gestohlen und veröffentlicht. OxOmar stammt laut eigenen Angaben aus Saudiarabien. Berichten zufolge operiert der 19-Jährige aus Mexiko.

Solche Angriffe seien «eine Verletzung der Souveränität vergleichbar mit einer terroristischen Operation und muss in der selben Art und Weise behandelt werden», erklärt Danny Ayalon, stellvertretender Aussenminister Israels in einer Erklärung. «Israel hat aktive Möglichkeiten gegen all jene vorzugehen, die versuchen, dem Land zu schaden», warnt er weiter und fügt an: «Kein Geheimdienst oder Hacker wird vor einer Vergeltungsmassnahme gefeit sein».

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, sei das israelische Aussenministerium darüber informiert, dass OxOmar vermutlich in Mexiko sitzt. Man habe aber noch nicht offiziell Mexiko um Hilfe gebeten, heisst es.

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KOMMENTARE

Oliver Lottenbach: 10-01-12 09:35

Wozu soll Israel Mexico auch um Rechthilfe ersuchen? Man kann den Typen ja entführen - wie immer, wenn Israel jemanden in die Fänge kriegen will, offiziell aber keine Handhabe hat. Die biegen sich das Recht so oder so, wie es ihnen passt...

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