Microsoft: Azure als Neujahrsgeschenk

An seiner Entwicklerkonferenz hat Microsoft den kommerziellen Launch des Cloud-Angebots Azure auf den 1. Januar 2010 festgesetzt.

» Von Jens Stark, 18.11.2009 10:18.

Kein geringerer als Microsofts Chief Software Architect Ray Ozzie hat am Dienstag an der Professional Developers Conference (PDC) in Los Angeles den Startschuss zu Azure abgefeuert. Das Cloud-basierte Betriebssystem, mit dem Programme geschrieben und betrieben werden können, die in Rechenzentren von Microsoft laufen, soll ab dem 1. Januar 2010 allgemein verfügbar sein. Doch schon jetzt würden erste Kunden Azure nutzen, berichtet Ozzie.

Doch damit nicht genug: Ganz allgemein dreht sich alles in Ozzies Auftritt um Cloud-Computing. So präsentierte er den Dallas genannten Datendienst. Dieser soll es Azure-Anwendern ermöglichen diverse kommerzielle und öffentliche Daten zentral anzuzapfen. Erste Partner sind die US-Raumfahrtbehörde Nasa und die Nachrichtenagentur Associated Press.

Auch für die Absicherung von Azure will Microsoft sorgen. Anschliessend an Ozzies Keynote hat Bob Muglia, der bei Microsoft für das Server- und Tools-Geschäft zuständig ist, einen Security-Mechanismus präsentiert, der unter der Bezeichnung Sidney entwickelt wird. Dieser soll für eine sichere Verbindung zwischen den Servern einer Anwender-Firma und den Computern im Rechenzentrum von Microsoft sorgen. Und zwar sollen lokale Applikationen mit ihren Cloud-Kollegen kommunizieren können. Dieses Verfahren soll es den Benutzern möglich machen, Teile ihrer Anwendungslandschaft bei sich zu betreiben und weniger sensible Applikationen aus der Redmonder Wolke zu beziehen.

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