Fedpol-Warnung: Cyberkriminelle suchen Schweizer Geldwäscher

Bei der Bundespolizei Fedpol gehen diesen Monat wieder vermehrt Meldungen ein, wonach Cyberkriminelle versuchen, in der Schweiz Finanz- und Paketagenten, sogenannte «Money Mules», zu rekrutieren.

» Von Jens Stark , 11.03.2016 09:39.

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In einer neuen Welle bieten Kriminelle per Mail oder mit Anzeigen lukrative Jobs an (Geldtransaktionen oder Weiterleitung von Paketen). Sie beschreiben eine angebliche Teilzeitstelle oft mit «Regionalverantwortlicher» oder «die Möglichkeit, von zuhause aus zu arbeiten». Die Täter handeln sehr professionell und überzeugend.

Teilweise erstellen sie sogar Internetseiten von Firmen, die ordentlich im Handelsregister eingeschrieben sind. Mit einer Teilnahme kann man sich unter Umständen der Geldwäscherei oder allenfalls der Hehlerei strafbar machen, denn so genannte Finanz- oder Paketagenten ermöglichen es, die Herkunft und den Verbleib von illegalem Geld oder Produkten zu verschleiern.

Fedpol warnt eindringlich vor solchen Jobangeboten, die «zu gut sind, um wahr zu sein» und empfiehlt Folgendes:

 

 

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