Erfolgsfaktoren für die IT-Governance
IT-Governance leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erfüllung von Compliance. -
Dabei helfen auch dezidierte IT-Systeme wie ein Asset-Management-System sowie die Absicherung der Einfallstore in die Unternehmens-IT.

» Von , 12.07.2007 08:31. Letztes Update, 12.07.2007 08:32.
Matt Fisher ist Vice President bei Centennial Software.
In der letzten Zeit binden immer mehr -Unternehmen ihr IT-Management im Rahmen des Konzepts der IT-Governance zunehmend in die strategische Planung ein. Die Chefetage erhofft sich dadurch weniger Kosten, mehr Effizienz und besseres Risiko-Management - so die Pricewaterhouse--Coopers-Studie «IT Governance in Practice». Weltweit regeln derzeit mehr als 25000 -gesetzliche Vorschriften die Kontrolle und Dokumentation im Unternehmen - etwa Basel II, Sarbanes-Oxley-Act oder die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU).
IT-Fachkräfte sollen Ordnung ins Wirrwarr bringen und zur Erfüllung von Compliance-Kriterien beitragen. Damit ergeben sich auch neue Ansprüche an IT-Kräfte: Neben fachlichen Qualifikationen erlangen Soft-Skills wie Führungs- und Durchsetzungsstärke an Bedeutung. Zudem muss die Firma das nötige Handwerkszeug bereit stellen, die das IT-Management zur Erfüllung der neuen Aufgaben braucht. Wichtige Voraussetzungen, um Sparpotenziale identifizieren zu können, ist eine vollständige Analyse der IT-Infrastruktur. Auch Sicherheitsrisiken im Netzwerk können am schnellsten durch entsprechende Tools aufgedeckt werden.
Das Netzwerk sichtbar machen
Investitionen in Inventarisierungsprogramme machen sich mehrfach bezahlt: Die dynamische Bestandsaufnahme des Firmen-netzwerks und aller enthaltenen Soft- und Hardwarekomponenten durch IT-Asset--Management-Lösungen hilft, verschiedene Unternehmens- und IT-Ziele umzusetzen.
Bevor etwa eine Migration auf ein neues Betriebssystem wie Vista erfolgt, sollte klar sein, welche Rechner im Netz Vista-fähig sind. Eine manuelle Überprüfung ist ab einer gewissen Firmengrösse aufwändig und teuer. Ein Asset-Management-Programm hilft, den Überblick zu wahren. Damit lässt sich automatisch überprüfen, welche Komponenten im Netzwerk installiert sind. Wird das Ergebnis der IT-Analyse etwa mit den bestehenden Lizenzverträgen abgeglichen, sind Über- oder Unterlizenzierungen rasch entdeckt. Aber eine Audit-Strategie, die nur auf Inventarisierung abzielt, lässt wichtige Aspekte punkto Sicherheit offen.



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