Dropbox erweitert Zwei-Faktor-Authentifizierung

Dropbox baut die Sicherheitsfunktionen aus: Der Zugriff auf die Webseite des Unternehmens kann nun auch zusätzlich mit einem «USB»-Token gesichert werden.

» Von Andreas Fischer, «com-magazin» *, 14.08.2015 07:36.

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Der bei vielen Anwendern beliebte Online-Dienst Dropbox bietet bereits seit geraumer Zeit eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an, mit der der Zugriff auf die Webseite des Unternehmens gesichert werden kann. Als «zweites Gerät» konnte bislang das Smartphone verwendet werden, auf das entweder eine «SMS» mit einem Sicherheits-Code gesendet wird oder auf dem eine Authentifizierungs-App wie «Google Authenticator» oder «Duo Mobile» installiert werden kann.

Alternativ können Dropbox-Nutzer nun auch ein «U2F»-Token in Form eines «USB»-Sticks einsetzen, um ihren Account zu schützen. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass sie ihre Login-Daten auf einer gefälschten Webseite eingeben. «U2F» ist ein unter Beteiligung von Google entwickelter Standard zu einer allgemein anwendbaren Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Die neue Sicherheitsfunktion lässt sich nach dem Einloggen auf der Dropbox-Webseite aktivieren. Klicken Sie dazu rechts oben auf Ihren Namen und dann auf «Einstellungen, Sicherheit». Wählen Sie danach bei «Zweistufige Überprüfung» den Punkt «Aktivieren» aus und folgen Sie dem Assistenten. Weitere Informationen finden sich auf der Dropbox-Webseite.

Mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung lässt sich allerdings nur der Login auf der Dropbox-Webseite schützen. Die in einer Dropbox gespeicherten Daten werden auch danach nur server-seitig verschlüsselt. Anwender, die ihre Daten vor fremden Augen schützen und dabei aber nicht auf Online-Dienste verzichten wollen, sollten deswegen eine zusätzliche Verschlüsselungslösung wie zum Beispiel «Boxcryptor» oder «Cloudfogger» verwenden.

Die neue Sicherheitsfunktion hat noch einen weiteren Haken: Sie funktioniert derzeit nur mit dem «Chrome»-Browser. Über andere Browser wie «Firefox» schweigen sich die Dropbox-Mitarbeiter aus. Ein passendes «USB»-Token gibt es etwa bei Amazon für knapp 20 Franken.

* Der Autor schreibt für unsere Schwesterpublikation «com-magazin».

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