Die besten Passwort-Manager im Vergleich

» Von Jens Stark , 09.02.2015 13:52. Letztes Update, 31.07.2017 14:28.

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3. SafeInCloud

Ein sehr spannendes Angebot ist auch der Passwort-Manager SafeInCloud des Webentwicklers Andrey Shcherbakov. Das Kennwort-Tool gibt es sowohl für die mobilen Plattformen Android und iOS als auch als Desktop-Version für Windows und Mac-OS. Darüber hinaus lassen sich bei den gängigsten Browsern Plug-ins installieren, die beim Ausfüllen von gespeicherten Passwörtern auf entsprechenden Webseiten behilflich sind.

Gespeichert werden nicht nur Login-Daten für Webseiten und -dienste, sondern auf Wunsch auch Angaben zu Kreditkarten. All das wird dann in einer Datenbank abgelegt, die mit dem 256-Bit-Verschlüsselungsverfahren Advanced Encryption Standard (AES) chiffriert wird. Das Besondere: Dieser verschlüsselte Kennwort-Tresor kann zwecks Synchronisation der Passwörter in einer der bekannten Cloud-Dienste abgelegt werden. Der Nutzer hat dabei die Wahl zwischen Google Drive, Dropbox, OneDrive und Yandex Disk oder einer eigenen WebDAV-Lösung.

Ein weiteres Plus ist der eingebaute Passwort-Generator. Mit diesem lassen sich sowohl merkbare Losungen als auch völlig zufällige Zeichenreihen erstellen. Dabei beurteilt das Programm die Passwortstärke, indem es die Zeit berechnet, welche voraussichtlich zum Cracken des Kennworts benötigt wird. Dieses Feature hat durchaus auch eine erzieherische Funktion: So weist es bei sehr schwachen Passwörtern wie «123456» oder «Passwort» darauf hin, dass sie im Grunde «sofort» gecrackt werden können. Ist es schwach (8 Zeichen lang und bestehend aus einem gängigen Wort und einer Zahl) werden gut 37 Minuten veranschlagt. Erst bei 32-stelligen zufälligen Zeichenreihen aus Gross- und Kleinbuchstaben sowie aus Zahlen und Sonderzeichen geht SafeInCloud davon aus, dass Cracker mit heutigen Mitteln «Jahrhunderte» bräuchten, um das Kennwort herauszufinden.

SafeInCloud ist für den Desktop gratis. Die mobilen Versionen gibt es in einer sehr beschränkten Gratis- und in einer 5 Franken teuren Bezahlversion. Letztere sollte man sich zulegen, wenn man so rudimentäre Funktionen wie Passwort-Synchronisation auch auf dem Android-Smartphone und dem iPhone nutzen möchte.

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