Cyberspionage-Angriff auf Chemieindustrie
Hacker haben diesen Sommer weltweit gut 50 Unternehmen, mehrheitlich aus der Chemie- und Rüstungsindustrie, ausspioniert. Dies berichtet Symantec in einem Security-Report.
Die Hacker haben vor allem die chemische Industrie ins Visier genommen» Von , 01.11.2011 10:40.
Das Ziel der Angreifer sei es gewesen, so die IT-Sicherheitsfirma, in grossem Stil Geistiges Eigentum zu stehlen. Die Hacker sammelten dabei fleissig Dokumente, Formeln und sogar Informationen zu ganzen Herstellungsabläufen und zum Anlagenbau. «Das Ziel der Attacken ist ganz klar die Industriespionage, also das Sammeln von Know-how, um einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten», heisst es in dem Bericht.
Die Spionagewelle sei im Juli gestartet worden und habe bis Mitte September angedauert, berichtet Symantec. Davor seien die Hacker bereits aktiv gewesen, hätten aber eher Menschenrechtsorganisationen und die Autoindustrie im Visier gehabt. Erst im Sommer hätten sie vermehrt Chemiefirmen ausspioniert.
Ohne Namen zu nennen, spricht Symantec von mehreren Fortune-100-Firmen als Opfern der Attacken. Diese seien im Bereich Forschung und Entwicklung von Verbundwerkstoffen und von Materialien für den Anlagenbau in der Chemie- sowie in der Rüstungsindustrie betroffen gewesen.
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