Cyber-Waffen: Digitaler Schuss geht hinten raus

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» Von pte/Markus Kessler, 06.07.2012 10:40.

Wettrüsten hat begonnen

«Der Wurm-Aspekt von Stuxnet, der es der Schadsoftware erlaubt, sich von System zu System weiterzubewegen, ist nicht spezifisch. Das ist ein Problem, da sich die Opfer eines Angriffs den Code ansehen und die Malware dann gegen die Urheber einsetzen können. Dann steht zu befürchten, dass eine Cyberwaffe, die nur mit enormem Aufwand herzustellen ist, frei im Netz erhältlich ist. Diese Gefahr besteht immer und macht Cyber-Strategien sehr komplex», so Klimburg. Trotzdem basteln Regierungen weiterhin an noch effektiveren Cyberwaffen. Das Wettrüsten erhöht allerdings die Gefahr, selbst getroffen zu werden.

«Dass eine Cyberwaffe ohne vorherige Adaptierung durch Feinde von alleine zurückkommt und die Infrastruktur gefährden könnte, ist unwahrscheinlich. Mutationen kommen bei Software nicht vor. Es gibt allerdings Befürchtungen, dass in fünf bis zehn Jahren Malware verfügbar sein könnte, die sich selber adaptiert und autonom handelt, um in Systeme einzudringen», sagt Klimburg. (www.pressetext.com)

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