Conficker nach wie vor Bedrohung für Firmen-IT
Microsoft hat seinen halbjährlichen Security Intelligence Report veröffentlicht. Darin spielt der alte Bekannte Conficker eine tragende Rolle. So sind im letzten Quartal 2011 weltweit noch 1,7 Millionen Systeme von dem Schädling betroffen gewesen.
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» Von , 26.04.2012 09:17.
Die zwölfte Ausgabe des Security Intelligence Report (SIRv12) von Microsoft deckt den Zeitraum Juli bis Dezember 2011 ab. Aus dem aktuellen SIRv12 geht beispielsweise hervor, dass der Computerwurm Conficker in den letzten zweieinhalb Jahren annähernd 220 Millionen Mal verzeichnet wurde. So seien unter anderem mangelnde Grundeinstellungen, fehlende Passwörter und nicht gepatchte Systeme der Grund dafür, dass sich Conficker und andere Schadprogramme nach wie vor ausbreiten können.
Beispielsweise sind laut Report im letzten Quartal 2011 weltweit noch 1,7 Millionen Systeme von Conficker betroffen gewesen. «Conficker ist eines der grössten Sicherheitsprobleme, denen wir heute gegenüber stehen und doch können wir uns davor schützen», sagt Tim Rains, Director von Microsoft Trustworthy Computing. «Studien zeigen, dass 92 Prozent der Infizierung in Unternehmen auf unsichere Passwörter zurückzuführen sind und acht Prozent auf Schwachstellen, für die es bereits Sicherheitsupdates gibt. Es ist daher ungemein wichtig, dass Organisationen und Verbraucher grundlegende Sicherheitsregeln beherrschen.»
Zum Thema Exploits stellt der Bericht fest, dass in der zweiten Jahreshälfte 2011 insbesondere die über HTML oder JavaScript eingeschleusten Exploits zugenommen haben, namentlich durch das Auftauchen von JS/Blackhole. Darüber hinaus seien im vierten Quartal die erfassten Exploits angestiegen, die Schwachstellen in Dokumentenlesern und Editoren nutzten, diese würde sie zu den dritthäufigsten Exploits im genannten Quartal machen.
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