Apple-Support gibt Hackern Zugangsdaten zu iCloud
Der Journalist des US-IT-Magazins «Wired», Mat Honan, wurde Opfer eines perfiden Hacker-Angriffs. Die Angreifer verschafften sich Zugang zu seinem iCloud-Account und konnten so sein iPhone, seinen iPad und sein MacBook Air aus der Ferne löschen.
Dass iCloud sich so schön mit mehreren Geräten verbindet, wurde dem Wired-Journalisten zum Verhängnis: Die Angreifer konnten gleich alle seine Apple-Geräte hackenweitere Artikel
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» Von , 07.08.2012 08:36.
Zusätzlich brachen die Hacker über Verknüpfungen zwischen Honans Accounts in sein Google-Konto, seinen Twitter-Account und sogar ins Twitter-Profil seines ehemaligen Arbeitgebers Gizmodo ein. Die Übeltäter mussten für den hinterhältigen Coup nicht ein einziges Passwort knacken. Stattdessen brachten sie den Apple-Support dazu, ihnen Zutritt zur iCloud zu gewähren.
«Social Engineering ist gefährlich. Hacker nutzen eben nicht nur technische Fertigkeiten, sondern manipulieren auch Menschen. Der einzige Weg dagegen vorzugehen, ist das Support-Personal entsprechend zu schulen. Von daher trägt Apple Mitschuld. Eine Authentifizierung mit Sicherheitsabfragen kann auch helfen, vorbereitete Hacker wissen aber meist genug über ihre Opfer, um viele Fragen beantworten zu können», warnt Eddy Willems, Security-Evangelist bei G Data.
Rassistische Tweets
Über den Twitter-Account der Tech-Blogs Gizmodo wurden vergangenen Freitag rassistische Tweets versendet. Gizmodo machte erst seinen Ex-Angestellten Honan für den Einbruch verantwortlich. Es stellte sich aber schnell heraus, dass Honan nicht der Täter, sondern ein Opfer war. Eine Gruppierung, die sich Clan W3 nennt hat sich inzwischen zu der Übernahme des Gizmodo-Accounts bekannt. Der Zugriff zum Twitter-Konto des Blogs war aber lediglich der letzte Schritt in einer Kette von feindlichen Übernahmen.
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