Apple arbeitet an Flashback-Beseitigungstool

Ohne gross Aufhebens darum zu machen hat Apple angekündigt, an einem Werkzeug zu arbeiten, das die Flashback-Malware auf Macintosh-Rechnern aufspürt und entfernt.

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» Von Jens Stark , 11.04.2012 10:02.

Die Malware hat bislang über 600'000 Rechner weltweit infiziert und sich zu einem grossen Botnet zusammengeschlossen (Computerworld.ch berichtete). Apple arbeite zudem mit zahlreichen Internet-Providern weltweit zusammen, um die Kommandozentrale des Flashback-Botnets lahmzulegen, heisst es in der Ankündigung. Apple hat nicht bekannt gegeben, wann das Werkzeug allgemein erhältlich sein wird.

Derweil versuchen diverse Antiviren-Hersteller durch die Ausgabe von Flashback-Beseitigungstools, einen Fuss in den in Sachen Security-Werkzeuge mehrheitlich noch brach liegenden Mac-Markt zu setzen. So hat beispielsweise der russische Hersteller von Anti-Malware-Software Kaspersky Lab ein kostenloses Werkzeug zur Verfügung gestellt, das die Flashback-Malware aufspürt und entfernt. Zudem hat der Security-Spezialist eine Webseite aufgeschaltet, über die Mac-User abklären können, ob sie infiziert sind.

Schliesslich hat Apple bereits Anfang Monat ein Sicherheits-Update für die Versionen 10.6 und 10.7 von OS X veröffentlicht, das die betroffene Java-Lücke schliesst. Ist der Update eingespielt, sollte es gar nicht erst zu einer Flashback-Infektion kommen.

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